1. Herren

Halle 2017 / 2018

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11.12.2017

Engagierter KHC belohnt sich nicht

Bericht:  Lukas Erbelding
Bild:       Klaus Castor
Hockey, 1. Regionalliga 4:6-Niederlage ist für das Schlusslicht die vierte Pleite der Saison

 

Bad Kreuznach. Der Kreuznacher HC muss weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis in der Ersten Hockey-Regionalliga warten. Trotz einer Pausenführung und engagierten Leistung unterlag der KHC dem TuS Obermenzing mit 4:6 (4:3). Es war für das Schlusslicht die vierte Niederlage im vierten Spiel, während der TuS erstmals gewann und nun bei fünf Zählern steht.

„Es war ein enges und von unserer Seite verhältnismäßig gutes Spiel. Wir haben es aber verpasst, mehr Tore zu schießen und nachzulegen. Die Möglichkeiten dazu waren da“, erklärte KHC-Trainer Christian Winkler. Dass die Moral in seinem Team intakt ist, zeigte vor allem die erste Hälfte, in der die Gastgeber immer wieder Rückständen hinterherlaufen mussten.

Nach zwei Minuten gab es schon die erste Strafecke für den TuS, die Carl Eggert zum 1:0 für die Gäste versenkte. Die Bad Kreuznacher mussten sich erst einmal sortieren, zumal die Münchner sehr couragiert auftraten und speziell zu Beginn zeigten, dass sie unbedingt ihren ersten Saisonsieg einfahren wollten. Nachdem sich der KHC sortiert hatte, kam auch er zu seinen ersten Gelegenheiten. Der stark aufspielende Jan-Niklas Schäfer schnappte sich in der eigenen Hälfte den Ball, behauptete sich robust gegen mehrere Obermenzinger und erzielte aus spitzem Winkel den Ausgleich (7.).

Ein Problem war, dass die Auswärtigen mehrmals von Regelwidrigkeiten der Bad Kreuznacher profitierten. „Prinzipiell bin ich schon zufrieden. Aber wir haben uns zu viele Strafecken und kleine Fehler geleistet“, kommentierte Winkler. In manchen Situationen fehlten darüber hinaus nur wenige Zentimeter, um die Gegentore zu verhindern – so etwa beim 1:2, als KHC-Keeper Niklas Senft nach einer Ecke eine starke Parade zeigte, der Ball aber trotzdem noch einmal vor das Gehäuse gespielt wurde. TuS-Akteur Thomas Heiß kam zum Abschluss, ein Bad Kreuznacher klärte den Ball, der allerdings zu diesem Zeitpunkt schon die Linie überschritten hatte (10.).

Gleichwohl steckte der KHC nie auf und trat gleichzeitig durchaus effizient auf. Das 2:2 gelang Jan Beringer, der die Ablage von Christopher Zerfaß nach Ecke von Jan-Niklas Schäfer sehenswert verwertete (17.). Auf den dritten Rückstand – Denis Egestein hatte für den TuS genetzt (23.) – hatten die Bad Kreuznacher kurz vor der Pause gar eine Doppelantwort parat. Nach einer Strafecke durfte Zerfaß das 3:3 bejubeln (27.), wenig später kam es noch besser. Beringer schnappte sich den Ball in der gegnerischen Hälfte, schirmte diesen gut ab und schloss aus der Drehung zum 4:3 ab (29.).

Der zweite Abschnitt wurde mit offenem Visier geführt, beide Seiten wollten sich unbedingt die Punkte schnappen. Nach dem 4:4 durch Eggert (36.) gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für den KHC hatte Beringer gar eine Doppelchance, verpasste dabei aber die erneute Führung (44.). Etwas später bediente er Sven Zimmermann mit einem präzisen Diagonalpass, doch TuS-Torwart Maximilian Angermair war aufmerksam zur Stelle (52.). Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 5:4 für Obermenzing. Jan-Niklas Schäfer wurde nach einem erneut schönen Alleingang haarscharf an einem Abschluss gehindert, ehe es schnell in die andere Richtung ging. Janus Berendts nutzte den Gegenangriff, um das 5:4 für die Bayern zu erzielen (47.). Den Endstand stellte Heiß in der 55. Minute sicher. Nachdem Beringer mit einer Gelben Karte vom Feld musste (56.), nahmen die Bad Kreuznacher ihren Torhüter vom Feld und versuchten alles, um noch eine Wende zu schaffen. Doch letztlich blieb es beim 4:6 und der vierten Saisonniederlage. „In der ersten Hälfte haben wir unsere Chancen gut genutzt, hätten aber auch mit einem 5:3 in die Pause gehen können. Hinten heraus dürfen wir uns aber nicht beschweren. Es war eine bittere Niederlage, da es in einer Sechserliga irgendwann auch eng wird“, bilanzierte Winkler.

Kreuznacher HC: Senft – M. Aletsee, Beringer, Dörfler, Knaul, J. Schäfer, T. Schäfer, Stomeo, Zerfaß, S. Zimmermann, Y. Zimmermann.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 11. Dezember 2017, Seite 14
Von unserem Mitarbeiter Lukas Erbelding
Foto: Klaus Castor

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04.12.2017

KHC ist zu passiv und kassiert Packung

Bericht:  olp
Bild:      
Hockey, 1. Regionalliga 2:13 beim HTC Würzburg – Es fehlt ein Typ, der für klare Verhältnisse sorgt

Würzburg. Eine Packung holte sich der Kreuznacher HC beim HTC Würzburg ab. Das Team von KHC-Trainer Christian Winkler unterlag in der Ersten Hockey-Regionalliga mit 2:13 (1:6).

„Es war so deutlich, wie es klingt“, gab Winkler zu und erklärte: „Wir haben defensiv nicht gut gestanden. Selbst in Situationen, die wir gut hätten regeln können, entwickelten die Würzburger Torgefahr.“ Eine Viertelstunde lang sah das gar nicht mal so schlecht aus für den KHC. Sven Zimmermann gelang nach zwölf Minuten das 1:1, doch anschließend zogen die Würzburger das Tempo an und überrannten den KHC. Zur Pause stand es bereits 6:1. „Wir hätten aus unseren guten Ansätzen in der Offensive etwas mehr machen können, dann hätte es 3:6 zur Pause und am Ende vielleicht 5:13 gestanden. Mehr war aber nicht drin, dazu waren wir zu schlecht“, resümierte der KHC-Coach. Ein Erfolgserlebnis gab es für Tim-David Schäfer, dem das 2:11 gelang.

„Wir waren oft zu spät dran, haben auch zu viel Passivität an den Tag gelegt“, kritisierte Winkler, dem allerdings auch die Personalsituation zu schaffen machte. Speziell Abwehrchef Christopher Zerfaß (berufliche Verpflichtung) wurde schmerzlich vermisst. „Er ist ein Typ, der in der Defensive für klare Verhältnisse sorgt. So ein Spieler hat uns gefehlt. Wir hatten aber auch zu wenig Akteure. So fehlte uns die Luft, um stärker für Entlastung zu sorgen“, sagte Winkler, der mit acht Feldspieler auskommen musste. olp

Kreuznacher HC: Senft – T. Schäfer, Beringer, J. Schäfer, Y. Zimmermann, Stomeo, M. Aletsee, S. Zimmermann, Dörfler.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 4. Dezember 2017, Seite 27

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27.11.2017

Schiri-Entscheidung hinterlässt Beigeschmack

Bericht:  olp
Bild:      
1. Regionalliga Kreuznacher HC verliert das Derby in Mainz 5:6 – Beringers Ausgleichs-Dreierpack

Mainz. Es ging hin und her. Schott Mainz legte viermal vor, der Kreuznacher HC glich viermal aus. Doch auf das 6:5 hatten die Hockeyspieler von der Nahe keine Antwort mehr, sodass sie die Partie in der Ersten Regionalliga verloren. 3:3 hatte es zur Pause gestanden.

„Die Jungs können sehr zufrieden sein mit ihrer Leistung“, sagte KHC-Trainer Christian Winkler. Vor allem in der Offensive zeigte sein Team die erhoffte Steigerung. Bitter: Dem KHC war sogar das vermeintliche 6:6 gelungen, doch die Schiedsrichter werteten den Treffer nach einer heißen Diskussion untereinander nicht. „Ich konnte kein Fehlverhalten erkennen, weiß bis jetzt noch nicht, warum sie den Treffer nicht gegeben haben. Aber sie waren meiner Meinung nach einige Male nicht ganz auf der Höhe. Das Spiel hinterlässt deshalb bei mir einen negativen Beigeschmack“, kritisierte Winkler.

Dem Kreuznacher HC war wie bei der Auftakt-Niederlage in Darmstadt auch in Mainz ein guter Start geglückt. Jan-Niklas Schäfer markierte schnell das 1:0. Die Mainzer kamen nun besser in die Partie, markierten den Ausgleich und auch das 2:1. Jan Beringer war fortan der Mann für die Ausgleichstreffer. Ihm gelangen das 2:2, das 3:3 und das 4:4, Christopher Knaul zeichnete für das 5:5 verantwortlich, ehe die Mainzer in der 54. Minute den 6:5-Siegtreffer erzielten. „Es tat mir echt leid für meine Spieler, dass sie sich nicht belohnt haben mit einem durchaus verdienten Pünktchen. Wir hatten dieses Mal die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive gefunden. Das hat mir gefallen“, erläuterte Winkler. Am Torreigen der Mainzer, die ein Chancenplus und einen 6:3-Eckenvorteil verbuchten, war übrigens auch Moritz Jürgensen beteiligt, der genauso wie Schottler Fabio Rau die Talentschmiede des KHC durchlaufen hat. „Schade, dass es nicht gereicht hat. Aber es war sehr eng, so ist das manchmal. Wir haben einfach ein Tor zu wenig erzielt“, resümierte Winkler.

KHC: Senft – S. Aletsee, Zerfaß, M. Aletsee, Beringer, Stomeo, S. Zimmermann, Knaul, J. Schäfer, M. Behr, Dörfler, T. Schäfer.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 27. November 2017, Seite 26

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21.11.2017

Als Beringer blutet, zieht Gegner davon

Bericht:  olp
Bild:      
Hockey, 1. Regionalliga KHC unterliegt in Darmstadt mit 3:7 – Mangelnde Entlastung ist Problem

Darmstadt. Der Kreuznacher HC ist konkurrenzfähig in der Ersten Regionalliga im Hallenhockey – das ist die gute Nachricht nach den ersten 60 Saisonminuten. Punkte gab es für diese Erkenntnis allerdings nicht. Mit 3:7 (2:4) unterlagen die Bad Kreuznacher bei TEC Darmstadt.
„Ich bin nicht mit schlechter Stimmung nach Hause gefahren. Auch die Jungs haben gemerkt, dass sie mithalten können“, resümierte KHC-Trainer Christian Winkler, der ergänzte: „Defensiv haben wir gut gestanden. Gefehlt haben Entlastungsangriffe und Durchschlagskraft, aber daran können und werden wir in den nächsten Wochen arbeiten.“

Die Partie begann furios, beide Teams zeigten direkt starke Aktionen. Nach wenigen Augenblicken erhielten die Darmstädter bereits eine Ecke zugesprochen, die Jan Beringer mit dem Hinterkopf abwehrte. Den fälligen Siebenmeter parierte KHC-Torwart Niklas Senft, der sein Team auch in der Folgezeit im Spiel hielt. Nach einem schönen Angriff markierte Christopher Knaul das 1:0 (5.) für die Gäste. „Das ging zu dem Zeitpunkt in Ordnung“, urteilte Winkler. Die Darmstädter drehten die Partie aber mit drei Toren in sechs Minuten und führten bis zur 16. Minute mit 3:1. Nach 25 Minuten folgte das 4:1. In dieser Phase machte sich bemerkbar, dass Beringer nach seiner Rettungsaktion auf der Bank warten musste, bis die Blutung am Kopf gestoppt war. Seine Zweitliga-Erfahrung fehlte. Sekunden nachdem Beringer aufs Spielfeld zurückgekehrt war, markierte er das 2:4.

„Der Pausenstand hat uns noch Chancen für die zweite Hälfte offen gehalten“, sagte Winkler. Doch sein Team schaffte es nicht mehr in Remis-Nähe. Die Gäste verteidigten kompakt, der KHC-Block hielt dem Dauerdruck der Darmstädter allerdings nicht stand, peu à peu erhöhte TEC auf 7:2. „Nach vorne ging bei uns nicht mehr viel. Entlastung war Mangelware“, analysierte Winkler. 30 Sekunden vor Schluss verkürzte Tim-David Schäfer zum 3:7-Endstand. olp

Kreuznacher HC: Senft – Dörfler, Zerfaß, Stomeo, M. Aletsee, S. Aletsee, Beringer, Knaul, Milde, J. Schäfer, T. Schäfer, S. Zimmermann.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 20. November 2017, Seite 27

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