1. Herren

Halle 2017 / 2018

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Trainingszeiten Ergebnisse, Spielplan und Tabelle
 

 

13.02.2018

Pahl ist der Lichtblick beim Saison-Kehraus

Bericht:  olp
Bild:       Klaus Castor
1. Regionalliga KHC bleibt ohne Saisonsieg – 7:5 nicht nach Hause gebracht – Feldverweis für Beringer

Bad Kreuznach. Es sollte einfach nicht sein mit dem ersten (und einzigen) Saisonsieg des Kreuznacher HC in der Ersten Hockey-Regionalliga. Zum Saisonabschluss in der heimischen IGS-Halle gab es für den Absteiger ein 7:7 (3:3) gegen den Hanauer THC.

Acht Minuten vor dem Ende brachte Christopher Zerfaß die Bad Kreuznacher mit 7:5 in Führung. „Zwei Tore vor, da waren wir dem Sieg schon recht nahe“, erkannte KHC-Trainer Christian Winkler. Doch das Erfolgserlebnis blieb erneut aus. In der 54. und 56. Minute markierten die Hessen die Treffer zum Ausgleich. „Im Hinspiel haben wir auch einen Punkt geholt gegen sie. Das war sicher der Gegner, gegen den es am ehesten möglich war zu punkten“, analysierte der Coach, der ergänzte: „Wir haben es aber erneut nicht geschafft, in der Schlussphase die Hütte dicht zu bekommen. Das passte zum vorherigen Saisonverlauf.“

Auch der Ärger über Schiedsrichter-Entscheidungen hält an. Nach einer Doppel-Zeitstrafe für Jan Fürsicht und einen Hanauer (33.) meckerte Jan Beringer und musste ebenfalls runter. Bei der Konstellation drei gegen vier kassierte der KHC ein Gegentor. Doch die Gelbe Karte für Beringer hatte weitere Folgen. In der Schlussminute leistete er sich eine Unsportlichkeit – Ballwegschlagen bei einem Freischlag für die Hanauer – und erhielt die Gelb-Rote Karte. Der KHC-Kapitän fehlt damit im ersten Feldspiel gesperrt.

Die Bad Kreuznacher hatten gut in die Partie gefunden. Christopher Knaul und Dennis Pahl mit einem Doppelpack stellten auf 3:1 (10.). Die Hanauer hatten ohne Torwart begonnen, wollten das Überzahlspiel für die anstehende Relegation testen. Mit Torwart glichen sie bis zur Pause aus. Im zweiten Abschnitt wechselte die Führung bis zum 7:5. Knaul, Jan-Niklas Schäfer und Pahl trafen für den KHC. Für Pahl war es erst der zweite Saisoneinsatz gewesen. „Ihn hätte ich gerne dauerhaft dabei gehabt, aber ihm hat die notwendige Trainingsbeteiligung aus beruflichen Gründen gefehlt. Er ist nur reingerutscht, weil wir Personalprobleme hatten. Und das hat ihm viel Spaß gemacht“, erzählte Winkler. olp

KHC: Senft – Fürsicht, Zerfaß (1), Beringer, Knaul (2), Pahl (3), J. Schäfer (1), M. Aletsee, Winkler

 
Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 12. Februar 2018, Seite 17
Foto: Klaus Castor

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03.02.2017

Kreuznacher HC steigt zum zweiten Mal in Folge ab

Bericht:  Christoph Erbelding
Bild:      
1. Regionalliga Pleite beim TuS Obermenzing und Sieg des Tabellenvorletzten bringen Gewissheit

München. Der Kreuznacher HC ist im Hallenhockey zum zweiten Mal in Folge abgestiegen. Nach der 1:9 (0:3)-Niederlage beim TuS Obermenzing am vorletzten Spieltag hat das Schlusslicht keine Chance mehr, den möglichen Relegationsplatz in der Ersten Regionalliga zu erreichen. Das Team von Trainer Christian Winkler muss in der Spielzeit 2018/19 folglich in der Zweiten Regionalliga antreten.

Ausschlaggebend für den nun schon einen Spieltag vor Schluss feststehenden Abstieg ist der erste Saisonsieg des 1. Hanauer THC. Der Vorletzte des Klassements, der bis dato bei zwei Zählern gestanden hatte, bezwang den HTC Würzburg mit 7:5 und weist fünf Punkte auf. Der KHC hingegen hat erst einen Zähler auf der Habenseite und damit keine Chance mehr, die Hanauer am letzten Spieltag noch zu verdrängen. Mit dem vorletzten Platz verbunden ist die Aussicht auf ein Relegationsspiel. Die Hanauer, die kommenden Samstag (16 Uhr) zum bedeutungslos gewordenen Saisonausklang beim KHC gastieren, müssen hoffen, dass der Münchner SC II Meister in der Zweiten Regionalliga Süd (Gruppe Ost) wird. Da die Reserve aus der bayerischen Landeshauptstadt nicht aufsteigen darf, würde der Tabellenzweite nachrücken, allerdings nicht direkt nach oben gehen, sondern vor einem Duell mit dem Vorletzten der Liga darüber stehen. Für diese Partie hätte sich KHC gerne qualifiziert, mit bisher acht Niederlagen aus neun Saisonspielen haben die Bad Kreuznacher allerdings auch ihre letzte Minichance auf die Rettung vergeigt und müssen den Hanauern den Vortritt lassen.

Der KHC war im vergangenen Jahr noch in der Zweiten Bundesliga aktiv gewesen. Von diesen glorreichen Zeiten ist nichts mehr übrig. Die Abreibung im Münchner Stadtteil Obermenzing und der damit verbundene Abstieg passen ins Bild. „Wir sind nicht in diesem Spiel abgestiegen, sondern in den vielen knappen Partien davor“, sagte Coach Winkler. Er und sein Team, das diesmal nur aus neun Akteuren bestanden hatte, erfuhren auf dem Rückweg an die Nahe vom Erfolg der Hanauer. Winkler: „Die Stimmung war danach gefasst. Jetzt wissen wir Bescheid, müssen nicht mehr groß rumrechnen, ob es nicht vielleicht doch noch reichen könnte. Wir wollen aber natürlich trotzdem das letzte Saisonspiel gewinnen und für einen guten Abschluss sorgen.“

Der Trainer der Bad Kreuznacher will die Saison trotz der schwachen sportlichen Bilanz nicht als kompletten Reinfall bewerten. Er sieht eine Grundlage für die Zukunft: „Auch wenn die Ergebnisse nicht gestimmt haben, haben wir es geschafft, beim KHC einen Kern herauszubilden, der sich mit unseren Aufgaben identifiziert hat. Wir haben uns auch defensiv gesteigert im Lauf der Saison. Nicht gelungen ist es uns, offensiv stärker zu werden. 29 Tore aus neun Spielen sind ein extrem schwacher Wert. Da müssen wir uns in der Zukunft unbedingt noch verbessern.“

Womit das Thema Neustart in der Zweiten Regionalliga angeschnitten wäre. Wie Winkler die Chancen dort einschätzt? „Wir könnten jetzt sagen, dass unser Ziel der direkte Wiederaufstieg ist. Dafür muss aber viel passieren. Ich halte es aber für möglich, dass wir Chancen darauf haben, wenn die Mannschaft zusammenbleibt und sich weiterentwickelt“, sagte der Coach.

Beim TuS Obermenzing traf Winkler selbst fünf Minuten vor dem Ende zum 1:9-Endstand, und das bei seiner Saisonpremiere als Spieler, denn normalerweise steht der Coach nur noch an der Seitenlinie. „Es war schwierig für uns. Wir haben in der ersten Hälfte aber defensiv noch ganz gut gespielt. Nach der Pause haben wir dann aufgemacht und uns einige Konter eingefangen“, hielt der Trainer fest.

Kreuznacher HC: Senft – Zerfaß, Beringer, Y. Zimmermann, S. Zimmermann, J. Schäfer, Schmidt, M. Aletsee, Winkler (1).

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 5. Februar 2018, Seite 24

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29.01.2018

Konkurrenzfähig, aber erfolglos

Bericht: 
Bild:      
1. Regionalliga Kreuznacher HC muss nach 3:4-Niederlage auf Relegations-Chance hoffen

Bad Kreuznach. Das Glück ist in dieser Saison einfach nicht auf der Seite des Kreuznacher HC. Erneut machten die Regionalliga-Hockeyspieler eine gute Partie, erneut bewegten sie sich mit dem Gegner auf Augenhöhe. Doch am Ende standen sie einmal mehr mit leeren Händen da. Dementsprechend enttäuscht verließen sie das Spielfeld in der IGS-Halle, während die Akteure des HTC Würzburg ihren 4:3 (2:1)-Sieg bejubelten, durch den sie den Klassenverbleib sicher haben. Der KHC bleibt Schlusslicht und muss nun darauf hoffen, noch am Hanauer THC vorbeizuziehen, um wenigstens den möglichen Relegationsplatz zu erreichen.

„Die Jungs haben jetzt drei Spiele hintereinander eine Performance gezeigt, die man in der Liga braucht. Aber mir fehlt der Lohn für die Jungs, dass sie sehen, sie können es“, bedauerte KHC-Trainer Christian Winkler, der ergänzte: „Das Spiel war knapp und eng. Zumindest ein Unentschieden hätten wir uns verdient gehabt.“ Doch sein Team schafft es derzeit nicht, sich zu belohnen. Dabei sah es dieses Mal so aus, als würden die Gastgeber wenigstens einen Punkt mitnehmen. Achteinhalb Minuten vor dem Ende nutzte Christopher Zerfaß eine Strafecke, um zum 3:3 auszugleichen. Vier Minuten zuvor hatte er bei einem Versuch den Ball nicht gestoppt bekommen, im zweiten Anlauf machte er es besser, verwandelte souverän. Herausgeholt hatte die Ecke Tim-David Schäfer, der Mitte der zweiten Hälfte zu den auffälligsten Spielern gehörte, viel wirbelte und immer wieder vors Tor zog. In Minute 49 belohnte er sich für seinen Einsatz und markierte das 2:3. „Nach dem 1:3 hatte Timmy eine Phase, in der er schön aufgedreht hat“, lobte Winkler und fügte an: „Ich habe wirklich gedacht, dieses Mal ist es so weit.“

Doch die Euphorie seitens der Gastgeber wurde jäh gedämpft, als die Würzburger 2:59 Minuten vor dem Ende in Torjubel ausbrachen. Der vierte Gegentreffer traf den KHC mitten ins Kämpferherz und rief obendrein die Kritiker auf den Plan, denn die Entscheidung der Schiedsrichter, das Tor zu geben, war umstritten. „Bei allen Spielen, die knapp waren, gab es am Ende eine unglückliche Entscheidung gegen uns. Das ganze Spiel über wurden solche Situationen abgepfiffen, dieses Mal nicht. Das finde ich so bitter, und so Situationen machen dich irgendwann mürbe“, haderte der KHC-Coach.

Zwar versuchten die Bad Kreuznacher in den letzten knapp drei Minuten alles. Winkler nahm Torhüter Niklas Senft raus, brachte in Zerfaß einen sechsten Feldspieler. Doch die numerische Überzahl hatte nicht lange Bestand, da Christopher Knaul in der 58. Minute für ein Foul die Grüne Karte sah. Somit verliefen die finalen Angriffsbemühungen im Sande.

Wie in den beiden vorangegangenen Partien hatte Winkler mit zwei Blöcken agiert, und seine Mannen machten ihre Sache gegen Gäste, die auf Konter lauerten, ordentlich. Gefährlich wurde es für den KHC immer dann, wenn die Würzburger schnell spielten. Dadurch verschafften sie sich viel Raum, lockten die gegnerische Abwehr auf eine Seite und passten dann in die Mitte, wo ein Spieler frei stand und nur noch einschieben brauchte. Nach diesem Muster fielen die ersten beiden Treffer (3., 21.). Der KHC ließ sich von den Rückschlägen aber nicht beirren. Keine drei Minuten nach dem 0:2 verkürzte Kapitän Jan Beringer per Siebenmeter auf 1:2. Und auch nach der Pause war den Gastgebern anzumerken, dass sie mehr wollten. Daran änderte auch Gegentreffer Nummer drei (43.) nichts. Neun Minuten später war die Begegnung wieder völlig offen. Und auch wenn Winklers Mannen ein Happy End verwehrt blieb, die Steigerung im Vergleich zum Hinspiel, das sie mit 2:13 verloren hatten, war deutlich zu erkennen. „Dieses Mal waren wir konkurrenzfähig. Aber wir müssen es dann auch mal schaffen, den Sack zuzumachen“, forderte Winkler.

Kreuznacher HC: Senft – Beringer (1), Knaul, Dörfler, S. Zimmermann, J. Schäfer, Fürsicht, Zerfaß (1), Stomeo, T. Schäfer (1), Y. Zimmermann.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 29. Januar 2018, Seite 14
Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare
Foto Klaus Castor

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24.01.2018

Tullius stärkt Winkler den Rücken

Bericht:  Olaf Paare
Bild:      
Hockey, 2. Regionalliga KHC fehlt beim 2:3 gegen Schott Mainz Matchglück – Abstieg wäre für KHC-Chef „kein Beinbruch“

Bad Kreuznach. Eine theoretische Chance und ein Hintertürchen namens Relegation bleiben. Doch dem zweiten Abstieg in Folge sind die Hockeymänner des Kreuznacher HC durch das 2:3 (1:1) gegen Schott Mainz erneut näher gekommen. Sie bleiben siegloses Schlusslicht der Ersten Regionalliga.

„Ein Abstieg wäre kein Beinbruch“, sagt Stefan Tullius, der Vorsitzende des Vereins. Er erkannte auch gegen die Mainzer: „Wir sind nicht weit von Punktgewinnen entfernt, mit einer Mannschaft aus jungen Spielern, für die die Liga vielleicht eine Klasse zu hoch ist.“ Mit diesem Team in der Zweiten Regionalliga die Kehrtwende zu schaffen, ist für den KHC-Chef deshalb eine Perspektive. Auch Trainer Christian Winkler weiß, dass der Abstieg wahrscheinlicher ist als der Klassenverbleib, trotzdem bricht er nicht den Stab über sein Team: „Wir machen, was wir können.“ Mehr noch: „Das Spiel gegen die Mainzer war erneut ein Schritt nach vorne. Ich sehe eine Entwicklung. In der Vorrunde hatten wir immer wieder schlechtere Phasen in den Spielen. Dieses Mal haben wir 60 Minuten lang engagiert verteidigt.“ In der Tat: Die Bad Kreuznacher ackerten durch die IGS-Halle und zeigten, dass sie unbedingt punkten wollten.
Problemzone bleibt die Offensive. „Wir hatten nicht genug Durchschlagskraft“, bestätigte Winkler. Seine Aussage wird mit einem Blick auf die Statistik unterstrichen: Dem KHC gelang in 60 Minuten Regionalliga-Hockey kein Tor aus dem Feld heraus. „Mir fallen sofort drei Szenen ein, in denen wir einfach eine falsche Entscheidung getroffen haben und deshalb nicht torgefährlich wurden“, erläutert der Coach. Statt nach innen zu passen wurde gedribbelt oder umgekehrt. „Trotzdem sind wir da auch schon einen Schritt weiter, weil die Spieler immer mehr die Laufwege der anderen verinnerlichen. Wir dürfen nicht vergessen, dass 80 Prozent der Spieler vor nicht allzu langer Zeit von der Oberliga in die Verbandsliga abgestiegen sind“, fordert der Coach Geduld mit seinem runderneuerten Team ein.

Geduld, die er in vielen Teilbereichen mitbringt, doch auch ihn ärgern einzelne Aspekte. Beispielsweise die schwache Eckenausbeute: Von sieben Versuchen saßen nur zwei. Das ist zu wenig, wenn Punkte auf das Konto der Bad Kreuznacher wandern sollen. „Das wäre gerade in diesem Spiel möglich und wichtig gewesen. Ich hätte mich gefreut, wenn sich die Jungs mal belohnt hätten“, sagt Winkler. Ein Punktgewinn lag in der umkämpften Schlussphase in der Luft. 2:25 Minuten vor dem Ende versenkte Christopher Zerfaß eine Ecke zum 2:3, anschließend warfen die Bad Kreuznacher alles nach vorne. „Ein zündender Funke war leider nicht dabei“, haderte Winkler.

Sein Team war ebenfalls durch eine Zerfaß-Ecke in Führung gegangen (18.). Es folgte eine starke Phase mit einigen Möglichkeiten, aber ohne das 2:0. Die Mainzer glichen vor der Pause (22.) aus und legten nach dem Seitenwechsel mit einem Doppelschlag (38., 43.) die Siegbasis. Das 2:1 war ein Traumtor von Moritz Jürgensen. Der ehemalige KHCler zimmerte die Kugel aus spitzem Winkel in die Maschen. Unhaltbar für KHC-Torwart Niklas Senft, der ein gutes Spiel machte und die Bad Kreuznacher im Spiel hielt.
In der Partie auf Augenhöhe fehlte den Gastgebern auch Matchglück. So schied der emsige Kevin Dörfler früh aus, musste mit einer Fingerverletzung ins Krankenhaus. Das Mainzer 3:1 war umstritten, viele KHCler sahen die Kugel nicht hinter der Linie. Überhaupt gaben die Schiedsrichter kein gutes Bild ab. Vor allem Jörn Darnehl (Dürkheimer HC) wirkte überfordert, revidierte mehrfach Entscheidungen zugunsten der Mainzer, von denen er sich zudem attackieren ließ, ohne einzugreifen.

Das alles hat auch Stefan Tullius gesehen, und es fließt sicher mit ein in ein Treuebekenntnis für Winkler: „Christian macht einen tollen Job. Ihn trifft an der Situation überhaupt keine Schuld. Wir halten große Stücke auf ihn. Er arbeitet sehr intensiv mit den jungen Leuten, zumal er schon zum zweiten Mal einen kompletten Neuaufbau machen musste.“ Eine bemerkenswerte Aussage, schließlich blieb Winkler auch in seinem 17. Männer-Hallenspiel als KHC-Coach ohne Dreier und kassierte seine 14. Niederlage.

KHC: Senft – Knaul, S. Zimmermann, J. Beringer, Dörfler, J. Schäfer, Mo. Aletsee, Y. Zimmermann, T. Schäfer, Stomeo, Zerfaß (2).
 

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 22. Januar 2018, Seite 15
Von unserem Redakteur Olaf Paare

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19.01.2018

Es mangelt an Chancen und Glück

Bericht: 
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Hockey, 1. Regionalliga KHC-Männer bieten Spitzenreiter TEC Darmstadt Paroli, verlieren aber 2:5

Bad Kreuznach. Es ist aller Ehren wert, was die Hockeyspieler des Kreuznacher HC gezeigt haben. Gegen TEC Darmstadt, den unbesiegten Spitzenreiter der Ersten Regionalliga, machten sie ein starkes Spiel, mit Punkten belohnen konnten sie sich allerdings nicht. 2:5 (0:2) hieß es nach 60 engagierten Minuten in der IGS-Halle. „Die Jungs können mit erhobenen Köpfen aus der Halle gehen, auch wenn sie das im Moment vielleicht nicht so sehen“, sagte KHC-Trainer Christian Winkler kurz nach der Partie. Schön zu spielen, bringt sein Team indes nicht weiter, im Abstiegskampf helfen nur Punkte.

Doch die Ausbeute mit einem Zähler aus sechs Spielen ist dürftig. Und durch den gestrigen Sieg von Schott Mainz in Würzburg hat sich die Lage verschärft, neun Punkte Rückstand hat der KHC bereits auf die Mainzer, die den drittletzten Rang belegen. Bei vier noch ausstehenden Begegnungen eine hohe Hürde. Das weiß auch Winkler: „Die Chancen werden weniger. Wenn wir den Abstieg verhindern wollen, müssen wir zwei Mannschaften hinter uns lassen.“

So gesehen hätte ein Überraschungscoup gegen den Tabellenführer weitergeholfen. Die Bad Kreuznacher legten auch gut los, wirkten keinesfalls wie der Underdog, sondern spielten mutig nach vorne. Mit so viel Gegenwehr hatten die Darmstädter wohl nicht gerechnet. Sie kamen zunächst kaum bis vors gegnerische Gehäuse. Doch sobald sich eine Chance ergab, waren sie zur Stelle. Wie in Minute 22, als der KHC im Mittelfeld den Ball verlor. Blitzschnell schalteten die Hessen um, brachten die Kugel nach vorne, wo ein Spieler völlig frei stand. KHC-Keeper Niklas Senft warnte seine Teamkameraden noch, doch schon zappelte der Ball im Netz. Den Darmstädtern war anzumerken, dass sie nun für klare Verhältnisse sorgen wollten. Sie erhöhten Druck und Tempo, waren zwei Minuten vor der Pause erneut erfolgreich. Keine Frage, wenn sie ihre individuellen Stärken ausspielten, kamen sie zum Ziel.

Die KHCler hingegen taten sich schwer, Torchancen zu kreieren. Und dann fehlte in den entscheidenden Momenten auch das Quäntchen Glück – typisch für ein Team im Abstiegskampf. Ein Beispiel: 80 Sekunden vor der Pause war Tim-David Schäfer vom Darmstädter Schlussmann und zwei Gegenspielern in die rechte Ecke abgedrängt worden, schaffte es aber, die Kugel zu Yanneck Zimmermann weiterzuleiten, der einschob. Doch der Torpfiff blieb aus. „Der Ball ist ein paar Zentimeter zu hoch. Das sind die Kleinigkeiten, die am Ende entscheidend sind“, bedauerte Winkler. Auch in der zweiten Hälfte gab es einige Situationen, in denen seinen Mannen das Glück im Abschluss fehlte. „Gewonnen hat die Mannschaft, die effizienter war und mehr Chancen hatte. Aber meine Jungs haben gezeigt, was sie können. Das war eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Hinspiel“, resümierte der KHC-Coach.

Zweimal hatten auch die Gastgeber Grund zum Jubeln. In der 37. Minute rauschte Christopher Zerfaß auf der rechten Seite heran, passte in die Mitte zu Tim-David Schäfer, der auf 1:3 verkürzte. Allerdings brauchte TEC keine 30 Sekunden, um den alten Abstand wieder herzustellen. Den zweiten KHC-Treffer, der in der Schlussminute fiel, markierte Zerfaß selbst. Der Routinier nahm eine Ecken-Hereingabe von Jan-Niklas Schäfer an, verzögerte kurz und zog ab – 2:5. Solche Momente blieben aus Gastgeber-Sicht allerdings Mangelware. „Kämpferisch, athletisch und vom Einsatz her war das gut. Die Jungs haben auch diszipliniert gespielt“, sagte Winkler und ergänzte: „Daran müssen wir in den nächsten Wochen anknüpfen.“ Schließlich geht es darum, den zweiten Abstieg in Folge abzuwenden. Ein Unterfangen, das immer schwieriger wird...

Kreuznacher HC: Senft – Beringer, Dörfler, J. Schäfer, S. Zimmermann, Fürsicht, Zerfaß, Knaul, T. Schäfer, Y. Zimmermann, Aletsee.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 15. Januar 2018, Seite 16
Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare
Foto: Klaus Castor
 

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18.12.2017

Der KHC-Abstieg rückt immer näher

Bericht:  Christoph Erbelding
Bild:       Klaus Castor
Hockey, 1. Regionalliga Winkler-Team geht trotz des ersten Punktgewinns in dieser Saison als Schlusslicht in die Pause

Hanau. Für den Kreuznacher HC wird es in der der 1. Hockey-Regionalliga immer ungemütlicher. Durch das 7:7 (2:2) beim 1. Hanauer THC hat das Team von Trainer Christian Winkler die Chance verpasst, wieder ranzurücken an die Plätze, die am Saisonende den Klassenverbleib sichern. Zwar hat der KHC mit dem Remis den ersten Zähler in dieser Spielzeit eingefahren, nachdem es zuvor vier Niederlagen gesetzt hatte. Bei einem Gegner, der selbst nun nur zwei Punkte auf der Habenseite stehen hat, wäre ein Sieg jedoch eminent wichtig gewesen. Die Gäste verpassten den Befreiungsschlag jedoch knapp. Und weil der TuS Obermenzing den TSV Schott Mainz mit 2:1 besiegte, beträgt der Rückstand des Schlusslichts auf den drittletzten und damit sicheren Platz nun schon sechs Zähler.

40 Sekunden waren noch zu spielen, als die Gastgeber einen Siebenmeter zugesprochen bekamen und diesen zum 7:7 verwandelten. Die Hoffnung auf drei Zähler hatte sich für den KHC in diesem Moment zerschlagen. In einer spektakulären Partie waren die Bad Kreuznacher in den letzten Minuten furios ins Spiel zurückgekommen. Mit drei Treffern durch Jan Beringer (52.), Christopher Knaul (54.) und Christopher Zerfaß (58.) hatten sie einen 4:6-Rückstand in eine 7:6-Führung verwandelt. „Es ist daher umso ärgerlicher, dass wir den Sieg nicht mit nach Hause genommen haben“, haderte Coach Winkler.

Der KHC hatte zu Beginn demonstriert, dass er trotz der vielen Rückschläge in der jüngeren Vergangenheit immer noch in der Lage ist, einer Partie den Stempel aufzudrücken. Jan-Niklas Schäfer (5.) und Christopher Zerfaß (10.) brachten die Gäste in Führung, die zunächst so auftraten, wie Winkler sich das vorgestellt hatte, sich dann allerdings das Leben selbst schwer machten. „Wir hatten zwei schwächere Phasen in der Partie, und die wurden sofort brutal bestraft“, betonte Winkler. Binnen weniger Minuten (17., 21.) gaben die Bad Kreuznacher ihre Führung aus der Hand. Nach der Pause enttäuschten die Gäste dann zunächst komplett und rafften sich erst wieder auf, als es 5:2 für die Hanauer stand (38.). „Wir haben uns dann stabilisiert“, betonte Winkler. Durch Tore von Schäfer (42.) und Knaul (43.) kam der KHC wieder ran und ließ sich auch vom Hanauer 6:4 nicht aus der Ruhe bringen. Die drei Treffer in den Schlussminuten sollten aber letztlich nicht für den Sieg reichen.

Auf den KHC warten nun harte Wochen. Noch im vergangenen Jahr spielte der Verein in der Zweiten Bundesliga, nun droht der zweite Abstieg in Serie. „Wir waren in fünf Spielen bisher zweimal ganz weit davon entfernt, Punkte zu holen, in den anderen drei Partien waren wir aber sehr nah dran. Es ist ärgerlich, dass uns nur ein Zähler gelungen ist“, haderte Winkler und ergänzte: „Wir brauchen in der Rückrunde noch neun, zehn Punkte, um den Klassenverbleib zu schaffen. Das wird eine Mammutaufgabe. Aber es ist noch möglich. Wir wollen jetzt über Weihnachten zur Ruhe kommen und müssen dann wieder angreifen. Die Leute, die wir im Kader haben, müssen eine noch größere Abstiegskämpfermentalität an den Tag legen.“ Christoph Erbelding

Kreuznacher HC: Senft – Zerfaß, Aletsee, Y. Zimmermann, Beringer, Stomeo, S. Zimmermann, Knaul, Schäfer, Dörfler, Pahl.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 18. Dezember 2017, Seite 14

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11.12.2017

Engagierter KHC belohnt sich nicht

Bericht:  Lukas Erbelding
Bild:       Klaus Castor
Hockey, 1. Regionalliga 4:6-Niederlage ist für das Schlusslicht die vierte Pleite der Saison

 

Bad Kreuznach. Der Kreuznacher HC muss weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis in der Ersten Hockey-Regionalliga warten. Trotz einer Pausenführung und engagierten Leistung unterlag der KHC dem TuS Obermenzing mit 4:6 (4:3). Es war für das Schlusslicht die vierte Niederlage im vierten Spiel, während der TuS erstmals gewann und nun bei fünf Zählern steht.

„Es war ein enges und von unserer Seite verhältnismäßig gutes Spiel. Wir haben es aber verpasst, mehr Tore zu schießen und nachzulegen. Die Möglichkeiten dazu waren da“, erklärte KHC-Trainer Christian Winkler. Dass die Moral in seinem Team intakt ist, zeigte vor allem die erste Hälfte, in der die Gastgeber immer wieder Rückständen hinterherlaufen mussten.

Nach zwei Minuten gab es schon die erste Strafecke für den TuS, die Carl Eggert zum 1:0 für die Gäste versenkte. Die Bad Kreuznacher mussten sich erst einmal sortieren, zumal die Münchner sehr couragiert auftraten und speziell zu Beginn zeigten, dass sie unbedingt ihren ersten Saisonsieg einfahren wollten. Nachdem sich der KHC sortiert hatte, kam auch er zu seinen ersten Gelegenheiten. Der stark aufspielende Jan-Niklas Schäfer schnappte sich in der eigenen Hälfte den Ball, behauptete sich robust gegen mehrere Obermenzinger und erzielte aus spitzem Winkel den Ausgleich (7.).

Ein Problem war, dass die Auswärtigen mehrmals von Regelwidrigkeiten der Bad Kreuznacher profitierten. „Prinzipiell bin ich schon zufrieden. Aber wir haben uns zu viele Strafecken und kleine Fehler geleistet“, kommentierte Winkler. In manchen Situationen fehlten darüber hinaus nur wenige Zentimeter, um die Gegentore zu verhindern – so etwa beim 1:2, als KHC-Keeper Niklas Senft nach einer Ecke eine starke Parade zeigte, der Ball aber trotzdem noch einmal vor das Gehäuse gespielt wurde. TuS-Akteur Thomas Heiß kam zum Abschluss, ein Bad Kreuznacher klärte den Ball, der allerdings zu diesem Zeitpunkt schon die Linie überschritten hatte (10.).

Gleichwohl steckte der KHC nie auf und trat gleichzeitig durchaus effizient auf. Das 2:2 gelang Jan Beringer, der die Ablage von Christopher Zerfaß nach Ecke von Jan-Niklas Schäfer sehenswert verwertete (17.). Auf den dritten Rückstand – Denis Egestein hatte für den TuS genetzt (23.) – hatten die Bad Kreuznacher kurz vor der Pause gar eine Doppelantwort parat. Nach einer Strafecke durfte Zerfaß das 3:3 bejubeln (27.), wenig später kam es noch besser. Beringer schnappte sich den Ball in der gegnerischen Hälfte, schirmte diesen gut ab und schloss aus der Drehung zum 4:3 ab (29.).

Der zweite Abschnitt wurde mit offenem Visier geführt, beide Seiten wollten sich unbedingt die Punkte schnappen. Nach dem 4:4 durch Eggert (36.) gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für den KHC hatte Beringer gar eine Doppelchance, verpasste dabei aber die erneute Führung (44.). Etwas später bediente er Sven Zimmermann mit einem präzisen Diagonalpass, doch TuS-Torwart Maximilian Angermair war aufmerksam zur Stelle (52.). Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 5:4 für Obermenzing. Jan-Niklas Schäfer wurde nach einem erneut schönen Alleingang haarscharf an einem Abschluss gehindert, ehe es schnell in die andere Richtung ging. Janus Berendts nutzte den Gegenangriff, um das 5:4 für die Bayern zu erzielen (47.). Den Endstand stellte Heiß in der 55. Minute sicher. Nachdem Beringer mit einer Gelben Karte vom Feld musste (56.), nahmen die Bad Kreuznacher ihren Torhüter vom Feld und versuchten alles, um noch eine Wende zu schaffen. Doch letztlich blieb es beim 4:6 und der vierten Saisonniederlage. „In der ersten Hälfte haben wir unsere Chancen gut genutzt, hätten aber auch mit einem 5:3 in die Pause gehen können. Hinten heraus dürfen wir uns aber nicht beschweren. Es war eine bittere Niederlage, da es in einer Sechserliga irgendwann auch eng wird“, bilanzierte Winkler.

Kreuznacher HC: Senft – M. Aletsee, Beringer, Dörfler, Knaul, J. Schäfer, T. Schäfer, Stomeo, Zerfaß, S. Zimmermann, Y. Zimmermann.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 11. Dezember 2017, Seite 14
Von unserem Mitarbeiter Lukas Erbelding
Foto: Klaus Castor

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04.12.2017

KHC ist zu passiv und kassiert Packung

Bericht:  olp
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Hockey, 1. Regionalliga 2:13 beim HTC Würzburg – Es fehlt ein Typ, der für klare Verhältnisse sorgt

Würzburg. Eine Packung holte sich der Kreuznacher HC beim HTC Würzburg ab. Das Team von KHC-Trainer Christian Winkler unterlag in der Ersten Hockey-Regionalliga mit 2:13 (1:6).

„Es war so deutlich, wie es klingt“, gab Winkler zu und erklärte: „Wir haben defensiv nicht gut gestanden. Selbst in Situationen, die wir gut hätten regeln können, entwickelten die Würzburger Torgefahr.“ Eine Viertelstunde lang sah das gar nicht mal so schlecht aus für den KHC. Sven Zimmermann gelang nach zwölf Minuten das 1:1, doch anschließend zogen die Würzburger das Tempo an und überrannten den KHC. Zur Pause stand es bereits 6:1. „Wir hätten aus unseren guten Ansätzen in der Offensive etwas mehr machen können, dann hätte es 3:6 zur Pause und am Ende vielleicht 5:13 gestanden. Mehr war aber nicht drin, dazu waren wir zu schlecht“, resümierte der KHC-Coach. Ein Erfolgserlebnis gab es für Tim-David Schäfer, dem das 2:11 gelang.

„Wir waren oft zu spät dran, haben auch zu viel Passivität an den Tag gelegt“, kritisierte Winkler, dem allerdings auch die Personalsituation zu schaffen machte. Speziell Abwehrchef Christopher Zerfaß (berufliche Verpflichtung) wurde schmerzlich vermisst. „Er ist ein Typ, der in der Defensive für klare Verhältnisse sorgt. So ein Spieler hat uns gefehlt. Wir hatten aber auch zu wenig Akteure. So fehlte uns die Luft, um stärker für Entlastung zu sorgen“, sagte Winkler, der mit acht Feldspieler auskommen musste. olp

Kreuznacher HC: Senft – T. Schäfer, Beringer, J. Schäfer, Y. Zimmermann, Stomeo, M. Aletsee, S. Zimmermann, Dörfler.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 4. Dezember 2017, Seite 27

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27.11.2017

Schiri-Entscheidung hinterlässt Beigeschmack

Bericht:  olp
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1. Regionalliga Kreuznacher HC verliert das Derby in Mainz 5:6 – Beringers Ausgleichs-Dreierpack

Mainz. Es ging hin und her. Schott Mainz legte viermal vor, der Kreuznacher HC glich viermal aus. Doch auf das 6:5 hatten die Hockeyspieler von der Nahe keine Antwort mehr, sodass sie die Partie in der Ersten Regionalliga verloren. 3:3 hatte es zur Pause gestanden.

„Die Jungs können sehr zufrieden sein mit ihrer Leistung“, sagte KHC-Trainer Christian Winkler. Vor allem in der Offensive zeigte sein Team die erhoffte Steigerung. Bitter: Dem KHC war sogar das vermeintliche 6:6 gelungen, doch die Schiedsrichter werteten den Treffer nach einer heißen Diskussion untereinander nicht. „Ich konnte kein Fehlverhalten erkennen, weiß bis jetzt noch nicht, warum sie den Treffer nicht gegeben haben. Aber sie waren meiner Meinung nach einige Male nicht ganz auf der Höhe. Das Spiel hinterlässt deshalb bei mir einen negativen Beigeschmack“, kritisierte Winkler.

Dem Kreuznacher HC war wie bei der Auftakt-Niederlage in Darmstadt auch in Mainz ein guter Start geglückt. Jan-Niklas Schäfer markierte schnell das 1:0. Die Mainzer kamen nun besser in die Partie, markierten den Ausgleich und auch das 2:1. Jan Beringer war fortan der Mann für die Ausgleichstreffer. Ihm gelangen das 2:2, das 3:3 und das 4:4, Christopher Knaul zeichnete für das 5:5 verantwortlich, ehe die Mainzer in der 54. Minute den 6:5-Siegtreffer erzielten. „Es tat mir echt leid für meine Spieler, dass sie sich nicht belohnt haben mit einem durchaus verdienten Pünktchen. Wir hatten dieses Mal die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive gefunden. Das hat mir gefallen“, erläuterte Winkler. Am Torreigen der Mainzer, die ein Chancenplus und einen 6:3-Eckenvorteil verbuchten, war übrigens auch Moritz Jürgensen beteiligt, der genauso wie Schottler Fabio Rau die Talentschmiede des KHC durchlaufen hat. „Schade, dass es nicht gereicht hat. Aber es war sehr eng, so ist das manchmal. Wir haben einfach ein Tor zu wenig erzielt“, resümierte Winkler.

KHC: Senft – S. Aletsee, Zerfaß, M. Aletsee, Beringer, Stomeo, S. Zimmermann, Knaul, J. Schäfer, M. Behr, Dörfler, T. Schäfer.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 27. November 2017, Seite 26

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21.11.2017

Als Beringer blutet, zieht Gegner davon

Bericht:  olp
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Hockey, 1. Regionalliga KHC unterliegt in Darmstadt mit 3:7 – Mangelnde Entlastung ist Problem

Darmstadt. Der Kreuznacher HC ist konkurrenzfähig in der Ersten Regionalliga im Hallenhockey – das ist die gute Nachricht nach den ersten 60 Saisonminuten. Punkte gab es für diese Erkenntnis allerdings nicht. Mit 3:7 (2:4) unterlagen die Bad Kreuznacher bei TEC Darmstadt.
„Ich bin nicht mit schlechter Stimmung nach Hause gefahren. Auch die Jungs haben gemerkt, dass sie mithalten können“, resümierte KHC-Trainer Christian Winkler, der ergänzte: „Defensiv haben wir gut gestanden. Gefehlt haben Entlastungsangriffe und Durchschlagskraft, aber daran können und werden wir in den nächsten Wochen arbeiten.“

Die Partie begann furios, beide Teams zeigten direkt starke Aktionen. Nach wenigen Augenblicken erhielten die Darmstädter bereits eine Ecke zugesprochen, die Jan Beringer mit dem Hinterkopf abwehrte. Den fälligen Siebenmeter parierte KHC-Torwart Niklas Senft, der sein Team auch in der Folgezeit im Spiel hielt. Nach einem schönen Angriff markierte Christopher Knaul das 1:0 (5.) für die Gäste. „Das ging zu dem Zeitpunkt in Ordnung“, urteilte Winkler. Die Darmstädter drehten die Partie aber mit drei Toren in sechs Minuten und führten bis zur 16. Minute mit 3:1. Nach 25 Minuten folgte das 4:1. In dieser Phase machte sich bemerkbar, dass Beringer nach seiner Rettungsaktion auf der Bank warten musste, bis die Blutung am Kopf gestoppt war. Seine Zweitliga-Erfahrung fehlte. Sekunden nachdem Beringer aufs Spielfeld zurückgekehrt war, markierte er das 2:4.

„Der Pausenstand hat uns noch Chancen für die zweite Hälfte offen gehalten“, sagte Winkler. Doch sein Team schaffte es nicht mehr in Remis-Nähe. Die Gäste verteidigten kompakt, der KHC-Block hielt dem Dauerdruck der Darmstädter allerdings nicht stand, peu à peu erhöhte TEC auf 7:2. „Nach vorne ging bei uns nicht mehr viel. Entlastung war Mangelware“, analysierte Winkler. 30 Sekunden vor Schluss verkürzte Tim-David Schäfer zum 3:7-Endstand. olp

Kreuznacher HC: Senft – Dörfler, Zerfaß, Stomeo, M. Aletsee, S. Aletsee, Beringer, Knaul, Milde, J. Schäfer, T. Schäfer, S. Zimmermann.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 20. November 2017, Seite 27

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