1. Damen

Halle 2017 / 2018

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Trainingszeiten Ergebnisse, Spielplan und Tabelle
 

 

11.12.2017

Immer zwei Schritte zurück gemacht

Bericht:  ce
Bild:      
Hockey, 2. Regionalliga KHC-Frauen verlieren mit 1:7

Mainz. Es gibt Tage, an denen funktioniert so gut wie nichts. Die Hockeyspielerinnen des Kreuznacher HC erlebten in der Zweiten Regionalliga in der Partie beim TSV Schott Mainz einen eben solchen. Mit 1:7 (0:4) musste sich das Team von der Nahe dem Spitzenreiter deutlich geschlagen geben.

War der Gegner zu stark oder die eigene Leistung zu schwach? Für Maya Eberts aus dem Trainerteam der Bad Kreuznacherinnen waren beide Komponenten zusammengekommen. „Wir waren nicht präsent genug, und die Mainzerinnen haben es natürlich gut gemacht“, betonte Eberts. Gerade im ersten Durchgang enttäuschten die Nahestädterinnen auf ganzer Linie. „Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, von Beginn an Druck auszuüben, doch das Gegenteil war der Fall. Wir sind immer eher zwei Schritte zurück als nach vorne gegangen“, kritisierte Eberts.

Zudem verteilten die Gäste Einladungen, luden die Mainzerinnen mit einem fehlerhaften Aufbauspiel zu Chancen ein. Für den TSV, der in dieser Saison bisher ausschließlich deutliche Siege gelandet hat, war es eine leichte Übung, bis zur Pause auf 4:0 zu stellen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Bad Kreuznacherinnen zwar ihre beste Phase. „Wir hatten insgesamt sieben kurze Ecken. Wir waren sicherlich nicht chancenlos“, betonte Eberts. Allerdings gelang nur ein Treffer, als Vanessa Cunningham nach einem ruhenden Ball vollendete (45.). Nach einer guten Viertelstunde im zweiten Durchgang ließ der KHC Druck jedoch wieder nach. „Wir haben uns wieder komplett zurückgezogen. Die Mainzerinnen sind sicherlich nicht sechs Tore besser als wir, aber in dieser Partie waren sie es, weil wir es zugelassen haben“, untermauerte Eberts.

Durch die deutliche Niederlage hat sich der KHC auch sein bisher gutes Torverhältnis etwas zunichte gespielt, liegt jetzt noch mit einem Treffer im Plusbereich. Eberts: „Wir haben noch ein Spiel vor der Winterpause gegen Eintracht Frankfurt II, das ist nun noch wichtiger für uns geworden.“ce

Kreuznacher HC: Reiniger – Zerback, Kern, Eberts, Wagner, Kurpejovic, Bauch, Arend, Cunningham, Benkstein.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 11. Dezember 2017, Seite 14

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04.12.2017

Frauen verspielen binnen zwei Minuten drei Punkte

Bericht:  Tina Paare
Bild:       Klaus Castor
Hockey, 2. Regionalliga KHC-Frauen verspielen binnen zwei Minuten drei Punkte

Bad Kreuznach. Bitterer kann ein Team nicht verlieren. Sieben Sekunden sind in der IGS-Halle noch zu spielen, als die Referees auf Strafecke gegen den Kreuznacher HC entscheiden. Bis sich die Hockeyspielerinnen positioniert haben, ist die Uhr längst abgelaufen, doch der Dürkheimer HC darf den Standard natürlich noch ausführen. Alle sind aufs Höchste gespannt, dann die Hereingabe, ein Schlag von Laura Pfaff – und der Ball liegt im Tor. Es ist die allerletzte Aktion der Partie, angepfiffen wird danach nicht mehr. Die Gäste können ihr Glück kaum fassen, schreien ihre Freude laut heraus. Kein Wunder, schließlich ist ihnen mit dem 3:2 (0:2) der erste Sieg in der Zweiten Regionalliga gelungen.

„Das ist bitter“, brachte es Maya Eberts, die zum vierköpfigen Trainerteam des KHC gehört, auf den Punkt. Bitter auch für sie persönlich, denn es war ihre Abwehraktion gewesen, die mit der entscheidenden Strafecke geahndet wurde. „In dem Moment war das ein sehr unglücklicher Pfiff, ich weiß auch gar nicht warum“, sagte Maya Eberts, wollte den Schiedsrichtern aber keinen Vorwurf machen. Dass die Gastgeberinnen mit hängenden Köpfen vom Feld schlichen, verwundert kaum. Bis zur 58. Minute hatten sie vorne gelegen, zwei Minuten später standen sie mit leeren Händen da.

Es war allerdings absehbar gewesen, dass die Partie kippen könnte. Die erste Hälfte hatten die KHC-Frauen dominiert. Wie geplant setzten sie den Gegner frühzeitig unter Druck. „Dürkheim hat vergangene Woche 1:9 in Mainz verloren. Wir wollten genau da anknüpfen, damit Dürkheim nicht ins Spiel kommt“, erklärte Maya Eberts. Zunächst lief auch alles nach Wunsch. Lediglich die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, speziell nach dem Führungstreffer (12.), dem eine schöne Kombination von Maya Eberts und Sarah Benkstein vorausgegangen war. Franziska Bauch brauchte den Ball nur noch über die Linie drücken. Um Sicherheit zu gewinnen und ihre Position zu festigen, hätten die Gastgeberinnen schnell nachlegen müssen. Denn der DHC versteckte sich nicht, kam zunächst aber nicht an KHC-Torhüterin Ann-Catinca Reiniger vorbei.

Als Sarah Benkstein kurz vor der Pause die zweite (und letzte) Strafecke der Gastgeberinnen nutzte und auf 2:0 stellte, war die Erleichterung spürbar – auch bei den KHC-Anhängern. Doch wer dachte, der Treffer würde das Team beflügeln, irrte. Nach dem Seitenwechsel verschoben sich die Verhältnisse, fortan gaben die Pfälzerinnen den Ton an und kamen durch Siegtorschützin Pfaff zum Anschlusstreffer (42.). „Uns war klar, dass die Dürkheimerinnen hintenraus Druck machen, dass sie punkten wollen. Denn sie hatten erst einen Punkt“, erklärte Maya Eberts. Ihr Kollektiv ließ sich zusehends zurückdrängen, schaffte es nicht mehr, eigene Chancen zu kreieren. „Die Gäste haben in der zweiten Hälfte sehr viel Druck gemacht, auch guten Druck. Da müssen wir schauen, dass wir stabilere Anspielmöglichkeiten haben, um sicher hintenraus zu kontakten“, analysierte die Bad Kreuznacher Spielführerin. So sehr Benny Blaschke – der frühere Zweitliga-Keeper des KHC hatte das Coaching an der Seitenlinie übernommen – auch Ruhe und Besonnenheit einforderte, die Partie wurde immer hektischer und zerfahrener.

Der Gegner drängte mit Macht auf die Entscheidung, brachte viereinhalb Minuten vor dem Ende eine sechste Feldspielerin. Und die offensive Maßnahme wurde prompt belohnt. Nach dem 2:2 (58.) wechselten die Gäste wieder zu gewohnter Formation mit Torfrau zurück, schließlich wäre ein Zähler für sie schon ein Erfolg gewesen. Dass es sogar drei wurden, damit hätte wohl auch im DHC-Lager kaum einer gerechnet.

Kreuznacher HC: Reiniger – Bauch, Benkstein, Eberts, Wagner, Zerback, Arend, Kurpejovic, Espenschied, Kern.

 

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 4. Dezember 2017, Seite 27
Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare
Foto: Klaus Castor

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27.11.2017

KHC feiert zwei Kantersiege

Bericht:  Olaf Paare
Bild:      
2. Regionalliga Starke Eckenquote – Debüttor von Silja Wagner

Alzey/Rüsselsheim. Die Frauen des Kreuznacher HC haben es an ihrem Doppelspieltag in der Zweiten Hockey-Regionalliga so richtig krachen lassen. Beim TV Alzey siegten sie mit 6:1 (5:1). Beim Rüsselsheimer RK II ließen sie wenige Stunden später ein 7:2 (5:0) folgen.

Die Voraussetzungen waren alles andere als positiv. Einige Spielerinnen waren erkrankt, andere mussten angeschlagen absagen. So war Mireia Espenschied im Training gegen die Hallenwand geprallt und fällt wegen einer Gehirnerschütterung aus. Auch innerhalb des Spieltags traf es die Bad Kreuznacherinnen. Drei Treffer steuerte Vanessa Cunningham zum Erfolg in Alzey bei. Einen Tag später musste sie passen – Mandelentzündung. Daniela Schnurbusch sprang ein und belohnte sich mit dem 7:2-Schlusspunkt. „Wir hatten jeweils nur neun Spielerinnen. Das ist sicher nicht ideal, lässt sich in der Halle aber gerade noch bewerkstelligen“, sagte Maya Eberts, Mitglied im Trainerteam des KHC.

Selbst an der Seitenlinie mussten die Bad Kreuznacherinnen improvisieren. In Alzey coachte die verletzte Kim Zimmermann, in Rüsselsheim fehlte sie, dafür feierte Hanne Zöller ein Comeback auf der Bank der Bad Kreuznacherinnen. Für sie eine besondere Partie, hatte sie doch gehörigen Anteil an den großen Hockeyzeiten der Hessinnen – als Betreuerin und Physiotherapeutin. Nun coachte sie den Gast.

In beiden Partien legte der KHC blendend los, bestimmte die erste Hälfte. Maya Eberts: „Aufgrund unseres kleinen Kaders war die Idee, schnell ein gutes Resultat vorzulegen und in der zweiten Hälfte das Spiel zu kontrollieren.“ Die Vorgabe ging zu 100 Prozent auf. In Alzey hieß es nach 30 Minuten 5:1, in Rüsselsheim gar 5:0.

Beim rheinhessischen Nachbarn markierten Sarah Benkstein (4.) und Vanessa Cunningham (15.) eine 2:0-Führung. Den Alzeyer Anschlusstreffer konterten die KHClerinnen mit einem Dreierpack. Jugendspielerin Silja Wagner mit ihrem ersten Treffer bei den Frauen (24.) und Vanessa Cunningham (26., 27.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Die Alzeyerinnen kamen wild entschlossen aus der Kabine, drängten auf weitere Treffer, hatten auch zwei Ecken, doch der KHC überstand die Phase unbeschadet und übernahm nach zehn Minuten wieder die Kontrolle. Sarah Benkstein tütete den Sieg mit ihrem zweiten Treffer (58.) ein. „Ich muss ehrlich zugeben, dass das überhaupt kein gutes Spiel von uns war. Hinten haben wir gut gestanden, aber im Aufbau haben wir es nicht gut gemacht“, analysierte Maya Eberts.

In Rüsselsheim trafen die Bad Kreuznacherinnen auf eine junge Vertretung, das RRK-Team bestand ausschließlich aus Jugendspielerinnen. Alex Kern (3.), Sarah Benkstein (7.), Franziska Bauch (20., 21.) und erneut Benkstein (29.) netzten in Hälfte eins. Drei der fünf Treffer fielen nach Strafecken. „Ein Teilziel der Saison war es, die Ecken besser zu nutzen. 80 Prozent Erfolgsquote haben wir uns vorgenommen, dieses Mal waren es sogar 100 Prozent“, freute sich Maya Eberts. Auch Rüsselsheim startete vehement in Durchgang zwei, sodass sich Anca Reiniger im KHC-Tor mehrfach auszeichnen musste. Franziska Bauch (6:0/44.) und Daniela Schnurbusch (7:2/54.) ließen keinen Zweifel am Erfolg aufkommen. „Angesichts der Personalprobleme waren die sechs Punkte Gold wert. Mir imponiert die große Ruhe und der starke Zusammenhalt innerhalb des Teams“, resümierte Maya Eberts.

Kreuznacher HC: Reiniger – Kurpejovic, Bauch, Eberts, Wagner, Benkstein, Kern, Cunningham, Zerback (beide nur in Alzey), Schnurbusch (nur in Rüsselsheim).

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 27. November 2017, Seite 26

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21.11.2017

Zwei späte Fehler besiegeln Niederlage

Bericht: 
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Hockey, 2. Regionalliga KHC-Frauen verlieren gegen SC Frankfurt – Mireia Espenschieds Treffer reicht nicht

Bad Kreuznach. Es sah für die Hockeyspielerinnen des Kreuznacher HC lange Zeit nach einem ordentlichen Auftakt in die Hallensaison aus. Das Team aus der Zweiten Regionalliga bot Absteiger SC Frankfurt 1880 Paroli, ließ hinten wenig zu und näherte sich einem Remis an. Dann allerdings leisteten sich die Bad Kreuznacherinnen in der Defensive doch noch zwei dicke Patzer, und das in einer kurzen Zeitfolge (52., 53.). Die Konsequenz waren zwei Gegentreffer, die die 1:3 (0:0)-Niederlage am ersten Spieltag besiegelten.

Für Maya Eberts, eine von vier Spielertrainerinnen, die den KHC derzeit betreuen, stand direkt nach der Partie erst einmal die gute Leistung im Vordergrund. „Wir müssen unseren Auftritt unbedingt mitnehmen und uns Mut machen für die kommenden Aufgaben“, sagte Eberts. Zwei unglückliche Defensivaktionen sollen eine ansonsten eigentlich anständige Darbietung nicht überschatten, so lautete das Fazit der KHC-Frauen. Unter Zugzwang sind die Bad Kreuznacherinnen durch die späten Nackenschläge nun dennoch geraten, wollen sie ihr Ziel, einen Platz in der oberen Tabellenhälfte, nicht früh aus den Augen verlieren.

Mit Ballverlusten im Spielaufbau hatte der KHC den Gegner kurz vor Schluss zu den Treffern eingeladen. „Wir haben danach eine Auszeit genommen und wollten in den letzten sechs Minuten alles nach vorne werfen“, betonte Eberts. „Aber die Gegentreffer waren ein kleiner Schock, da war nichts mehr zu machen.“ Somit war denn auch der Treffer, den Mireia Espenschied in der 32. Minute zum 1:0 markiert hatte, nicht mehr viel wert. Espenschied hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und nach einem Doppelpass erfolgreich abgeschlossen. Die Frankfurterinnen glichen mit einem Nachschuss nach einer vergebenen Chance aus (45.). Ansonsten war das Spiel nicht von übermäßig vielen Gelegenheiten geprägt. „Die Torhüterinnen waren gut“, sagte Eberts, „und beide Abwehrreihen haben überzeugt.“ Was für den KHC nur in zwei Situationen nicht galt.ce

Kreuznacher HC: Reiniger – Kern, Zerback, Eberts, Senft, Wagner, Kurpejovic, Bauch, Espenschied, Benkstein, Arend.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 20. November 2017, Seite 27

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