1. Damen

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26.02.2018

KHClerinnen weinen bittere Tränen

Bericht: 
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2. Regionalliga Nach 0:5-Niederlage steht der Abstieg fest – Machen Trainerinnen weiter?

Bad Kreuznach. Vanessa Cunningham wirft ihren Schläger zu Boden, Laura Arend versteckt ihr Gesicht unter ihrem Trikot. Als sich die Hockeyspielerinnen des Kreuznacher HC nach der Partie gegen den TSV Schott Mainz zum Sportgruß aufstellen, fließen bereits Tränen, die in den folgenden Minuten noch deutlicher sichtbar werden. Ein kollektives Schluchzen verwandelt die Spielhälfte der Bad Kreuznacherinnen in eine Trauerzone. Die KHClerinnen haben ihr letztes Spiel in dieser Saison in der Zweiten Regionalliga mit 0:5 (0:0) verloren. Sie sind dadurch auf den letzten Metern doch noch abgestiegen und treten in der kommenden Hallenspielzeit in der Oberliga an.

Sie hätten sich eine Niederlage mit drei Toren Unterschied erlauben können, sofern ihnen ein eigener Treffer gelungen wäre. Dieses Ziel verpassten die Bad Kreuznacherinnen deutlich an einem Nachmittag, der irgendwie einen passenden Schlusspunkt setzte unter eine durch den Abstieg des Männerteams aus der Ersten Regionalliga ohnehin schon verkorkste Hallenrunde. Die KHC-Frauen mussten sich erst mal sammeln, nachdem sie Gewissheit hatten. Kim Zimmermann, die im Spiel gegen den TSV Schott das Coaching von außen übernommen hatte, trommelte die KHClerinnen irgendwann zusammen. Mit brüchiger Stimme sprach sie zu den Bad Kreuznacherinnen, auch ihr standen Tränen in den Augen, doch das, was sie sagte, sollte so etwas wie Aufbruchstimmung erzeugen in der Stunde der großen Enttäuschung. „Wir kommen wieder“, rief Zimmermann ihren Kolleginnen zu. Zumindest ein leichter Applaus brandete anschließend aus dem Kreis der Spielerinnen auf.

Den Blick auf die Gegenseite vermieden die Bad Kreuznacherinnen nach der Partie so gut es ging. Dort stellten sich die Spielerinnen des TSV zum Meisterfoto auf. Die Mainzerinnen haben die Saison dominiert, elf von zwölf Spielen gewonnen. Ihr erster Platz hatte schon vor der Partie in Bad Kreuznach festgestanden, auch deswegen verzichteten sie auf ausufernde Feierlichkeiten, bedankten sich allerdings bei den zahlreich mit an die Nahe gereisten TSV-Fans unter den gut 90 Zuschauern. „Wir wollten unbedingt so spielen wie in den anderen Partien auch, also zum Beispiel auch gegen Eintracht Frankfurt II“, sagte TSV-Trainer Tobias Jordan. Die Frankfurterinnen profitierten von der KHC-Pleite und kletterten aufgrund ihres nun besseren Torverhältnisses auf den viertletzten Platz, der die Rettung bedeutet. Jordan ergänzte: „Mir tut es aber natürlich leid für Bad Kreuznach.“

Die am Ende zu deutliche Niederlage für den KHC hatte erst nach der Pause Konturen angenommen. Die Mainzerinnen suchten permanent den Weg nach vorne, und sie waren einfach deutlich stärker als der KHC, dem es im ersten Durchgang mit etwas Glück und großer Disziplin dennoch gelungen war, das 0:0 zu halten. Nach dem 0:1, erzielt durch Aline Bessling (37.), schwante den Bad Kreuznacherinnen jedoch bereits, dass es ganz eng werden könnte, denn offensiv kam vom KHC so gut wie nichts. Bessling legte zwei weitere Treffer nach (43., 50.), Dana Lee Becker (52.) und Veronika Baumann (54.) machten das 5:0 klar. Der KHC versuchte nach dem 0:3 zwar, mehr Risiko zu gehen. Da war es aber letztlich schon zu spät.

Am Ende nahm Maya Eberts Stellung zum bitteren Abstieg. Sie hatte den KHC diese Saison zusammen mit Daniela Schnurbusch, Vanessa Cunningham und Kim Zimmermann trainiert. „Wir haben es leider nicht geschafft, die Leistung aus der ersten Hälfte zu wiederholen. Wir müssen nun damit leben, die Enttäuschung ist riesig. In der Oberliga kann es nur das Ziel geben, sofort wieder nach oben zu gehen.“ Ob das Trainerinnen-Quartett weitermachen wird, ist offen. Eberts stellte klar: „Es ist keine Ideallösung. Wir müssen den Abstieg jetzt aber erst mal sacken lassen und uns dann zusammensetzen.“ Dann werden die Tränen sicherlich getrocknet sein.

Kreuznacher HC: Reiniger – Arend, Kurpejovic, Bauch, Eberts, Wagner, Benkstein, Kern, Cunningham, Zerback.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 26. Februar 2018, Seite 28
Von unserem Redakteur Christoph Erbelding
Foto: Klaus Castor

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22.02.2017

KHC steht nach 4:3 dicht vor dem Klassenverbleib

Bericht:  le
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2. Regionalliga Wichtiger Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt II

Frankfurt. Der Kreuznacher HC ist dem Klassenverbleib in der Zweiten Hockey-Regionalliga ein großes Stück näher gekommen. Im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt II gelang den Kreuznacherinnen ein wichtiger 4:3 (3:2)-Erfolg.

„Man hat schon gemerkt, dass ein gewisser Druck da war“, erklärte Maya Eberts, die zum Trainerteam des KHC gehört. Dennoch gelang es den Gästen, eine rundum gelungene Leistung hinzulegen. „Mannschaftlich hat es gut gepasst. Von der taktischen Ausrichtung her waren wir voll auf der Höhe“, erläuterte Eberts. In einem abwechslungsreichen Duell erzielte Esther Zerbak nach drei Minuten das 1:0 für die Gäste. Die Verteidigerin war gut nachgerückt und versenkte das Spielgerät im Nachschuss im gegnerischen Tor. Vom 1:1 der Hessen (12.) erholte sich der KHC schnell. Silja Wagner war zwei Minuten später zur Stelle und besorgte die erneute Führung. „Es ging hin und her. Wir haben viel Druck gemacht, da wir wussten, dass wir eh nicht viel zu verlieren hatten. Das war so etwas wie die Marschroute in dieser Partie“, sagte Eberts. Durch den offensiveren Spielstil der Kreuznacherinnen kam auch die Eintracht immer wieder zu gefährlichen Aktionen in der gegnerischen Hälfte. Nach einer Ecke musste der KHC das 2:2 hinnehmen (18.).

Allerdings ließen sich die Auswärtigen von solchen Rückschlägen nie unterkriegen. Aus dem Spiel heraus netzte Sarah Benkstein zum 3:2 ein (21.) und stellte so die Pausenführung sicher. Nach der Halbzeit tasteten sich beide Teams etwa zehn Minuten ab, ehe sich die Gäste wieder Vorteile verschaffen konnten. Bei einem Angriff wurde der erste Schussversuch zunächst geblockt, doch im Nachsetzen stellte Laura Arend auf 4:2 für den KHC (40.). „Der Treffer war für uns Gold wert. Danach hatten wir auch ein paar gute Möglichkeiten, um noch das ein oder andere Tor draufzupacken. Das wäre auch gut für das Torverhältnis gewesen“, berichtete Eberts. Bei zwei kurzen Ecken (42., 46.) ging der Ball aber jeweils knapp am Tor der Eintracht vorbei. So wurde es nach dem 3:4 der Frankfurterinnen doch noch einmal spannend (49.). Innerhalb der letzten zwei Minuten bekamen die Hessen insgesamt drei Ecken zugesprochen, bei denen es für den KHC noch einmal eng wurde. Doch die Gäste brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.

„Der erste Schritt ist gemacht. Wir wissen aber, dass wir in der kommenden Woche noch einmal hoch konzentriert arbeiten müssen“, resümierte Eberts. Aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber der Eintracht, für die die Runde bereits beendet ist, steht der KHC nun auf Nichtabstiegsplatz vier. Kommende Woche gegen Tabellenführer TSV Schott Mainz genügt eine Niederlage mit höchstens drei Toren Unterschied zum Klassenverbleib. le

Kreuznacher HC: Reininger – Arend (1), Bauch, Eberts, Wagner (1), Benkstein (1), Kern, Schnurbusch, Cunningham, Zerback (1).

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 19. Februar 2018, Seite 30
Foto: Klaus Castor

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29.01.2018

Spätes Gegentor: KHC rutscht auf Abstiegsrang

Bericht: 
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Hockey, 2. Regionalliga Frauen nutzen beim 2:3 Chancen nicht und fühlen sich benachteiligt

Bad Dürkheim. Jetzt wird es eng für die Hockey-Frauen des Kreuznacher HC. Das Team von der Nahe hat das erste von zwei Abstiegs-Endspielen in der Zweiten Regionalliga mit 2:3 (1:0) beim Dürkheimer HC verloren und ist auf den drittletzten Rang abgerutscht, der den bitteren Abstieg in die Oberliga bedeuten würde.
Der KHC, der ohne die erkrankte Vanessa Cunningham antreten musste, führte zur Pause mit 1:0 und verlor das Spiel trotzdem in den ersten 30 Minuten. „Das 1:0 hat für den Spielverlauf einfach nicht ausgereicht. Wir hatten noch sieben weitere Möglichkeiten, hätten 2:0 oder auch 3:0 führen müssen“, erklärte Maya Eberts, eine der vier KHC-Trainerinnen. Bitter: In der vierten Minute erzielten die Bad Kreuznacherinnen bereits einen Treffer, doch der wurde nicht anerkannt. „Ich weiß immer noch nicht warum“, sagte Maya Eberts, die den Ball selbst über die Linie gedrückt hatte und der dabei keine Regelüberschreitung aufgefallen war. So war es Mireia Espenschied, die den KHC in Führung brachte. 23 Minuten waren da gespielt.

Spielentscheidend waren die ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel, als die Gastgeberinnen die Partie mit zwei Treffern (34., 35.) drehten. „Da haben wir gepennt“, ärgerte sich Maya Eberts. Doch ihr Team fand wieder zurück in die Spur und kam in der 41. Minute durch Silja Wagner zum Ausgleich. „Wir haben unseren Puls auch dadurch hochgefahren, dass wir mit den Schiedsrichter-Entscheidungen nicht glücklich waren“, berichtete die KHC-Trainerin und ergänzte: „Das war teilweise fragwürdig und mysteriös. Wir mussten uns nach dem Spiel sehr zurückhalten, um nicht deutlich unseren Unmut loszuwerden.“

Gleich zweimal wurden den Bad Kreuznacherinnen Ecken zugesprochen und wieder zurückgenommen. Trotzdem war der Siegtreffer möglich. Sarah Benkstein steuerte zweimal frei auf die DHC-Torfrau zu. Einmal schoss sie neben das Tor, ein weiteres Mal traf sie nur die Latte. Vier Minuten vor dem Ende gelang den Bad Dürkheimerinnen der Siegtreffer – eine Parallele zum Hinspiel, das der KHC mit dem gleichen Ergebnis und ebenfalls durch einen späten Gegentreffer verloren hatte. „Wenn wir das Übergewicht in Hälfte eins genutzt hätten, wäre es gar nicht zu der umkämpften Schlussphase gekommen“, haderte Maya Eberts.

Drei Wochen hat der KHC nun Zeit, um sich zu sammeln und auf das zweite Abstiegs-Endspiel am 17. Februar bei Eintracht Frankfurt II vorzubereiten. Bei den Hessinnen muss der KHC unbedingt gewinnen. olp

Kreuznacher HC: Reiniger – Arend, Senft, Kurpejovic, Eberts, Espenschied (1), Wagner (1), Benkstein, Kern, Zerback.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 29. Januar 2018, Seite 14

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24.01.2018

Doppelsieg: KHC springt auf Platz drei

Bericht:  Christph Erbeling
Bild:       Klaus Castor
Hockey, 2. Regionalliga Bad Kreuznacherinnen holen deutliche Erfolge im Kampf um den Klassenverbleib

Bad Kreuznach. Am Ende, als sie auch ihre zweite Partie siegreich gestaltet hatten, standen die Hockeyspielerinnen des Kreuznacher HC beisammen und ließen die Partien noch einmal Revue passieren. Sie lächelten dabei allesamt, wirkten gelöst, ihnen war klar, dass sie mit den deutlichen Erfolgen im Doppelpack einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib in der Zweiten Regionalliga gemacht hatten. Erst hatten sie den TV Alzey mit 5:0 (0:0) bezwungen, einen Tag später gelang ihnen ein 8:1 (6:0) gegen den Rüsselsheimer RK II.

Die Alzeyerinnen waren als Vorletzte angereist, die Rüsselsheimerinnen als Schlusslicht – es waren also Pflichtaufgaben gewesen für die Bad Kreuznacherinnen, die selbst nur auf dem drittletzten Rang gestanden hatten, diesen aber nun verlassen haben. Nach dem Kantersieg gegen Rüsselsheim belegen die Bad Kreuznacherinnen nun sogar den dritten Rang, da sich der bisherige Dritte Eintracht Frankfurt II gegen die Alzeyerinnen einen 2:2-Patzer genehmigte – so schnell kann es gehen in einer Liga, die gerade einmal sieben Teams beherbergt.

Somit fiel es Maya Eberts, die zum vierköpfigen Trainerteam des Kreuznacher HC zählt, und Nici Schleider recht leicht, die erfolgreichen Partien einzuordnen. „Wir wollten zwei Siege holen, das ist uns gelungen. Und das ist gerade vor dem nächsten Spieltag enorm wichtig für uns“, sagte Eberts. Kommenden Samstag treten die Bad Kreuznacherinnen beim Dürkheimer HC an, einem direkten Kontrahenten im Kampf gegen den Abstieg. Dort sollen die Leistungen aus den Spielen gegen Alzey und Rüsselsheim wiederholt werden.

Letzteren Auftritt gegen die RK-Reserve hatte Schleider, die ansonsten in der Jugendarbeit des KHC tätig ist, von außen beobachtet und auch Anweisungen gegeben. Hintergrund: Das vierköpfige Bad Kreuznacher Trainerteam, das sich aus vier Spielerinnen zusammensetzt, holt sich für jedes Spiel eine Fachkraft aus dem Verein dazu, die die Dinge von außen noch einmal aus einem anderen Blickwinkel heraus sieht. Auch Schleider war zufrieden. „Bis auf die Chancenverwertung hat alles gepasst“, sagte sie nach dem 8:1-Sieg gegen Rüsselsheim. Beim 5:0 gegen Alzey hatte Benjamin Blaschke an der Außenlinie gestanden.

Auffällig war die Steigerung, die der KHC nach dem schon klaren Sieg gegen die Alzeyerinnen in der Partie gegen Rüsselsheim II offensiv noch einmal zustande brachte. „Wir wollten unbedingt viel Druck erzeugen“, betonte Maya Eberts. Gegen den TV war das gerade vor der Pause noch nicht gelungen, als dem Heimteam kein einziger Treffer geglückt war. Erst nach einer Standpauke von Blaschke, dem die Bemühungen im Angriff überhaupt nicht gefallen hatten, klappte es mit dem Toreschießen: Vanessa Cunningham (36., 56.), Sarah Benkstein (42., 52.) und Laura Arend (54.) trafen. Gegen die Rüsselsheimerinnen dauerte es dann nur vier Minuten bis zu den ersten Treffern – und das ist wörtlich zu nehmen, denn der KHC traf in weniger als 60 Sekunden zunächst zum 1:0 und dann zum 2:0. Erst schob Mireia Espenschied den Ball ins Netz, anschließend vollendete Vanessa Cunningham. Es war der Auftakt für ein offensives Spektakel bis zur Pause, mit vier weiteren Treffern durch Sarah Benkstein (9.), Espenschied (14.), Alexandra Kern (16.) und Benkstein (27.). Bemerkenswert: Auch die Gäste hatten im ersten Durchgang ihre Chancen. Und das hatte der KHC sogar so einkalkuliert. „Wir wollten früh Druck machen und haben gewusst, dass sich dadurch auch bei uns Lücken auftun werden“, erläuterte Schleider. Die Gäste gingen jedoch äußerst fahrlässig mit ihren Gelegenheiten um.

Daran freilich schien sich der KHC nach der Pause zu orientieren. Er musste bis zur Schlussphase warten, ehe Laura Arend (54.) und abermals Espenschied (56.) auf 8:1 stellten, nachdem die Rüsselsheimerin Nicole Baumgärtner in der 39. Minute für den einzigen Gegentreffer von KHC-Torfrau Ann-Catinca Reiniger in beiden Partien verantwortlich gezeichnet hatte.

KHC: Reiniger – Arend (1/1), Kurpejovic, Eberts, Espenschied (-/3), Wagner, Benkstein (2/2), Kern (-/1), Cunningham (2/1), Zerback, Senft (nur gegen den TV im Einsatz).

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 22. Januar 2018, Seite 15
Von unserem Redakteur Christoph Erbelding
Foto: Klaus Castor

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19.01.2018

Finales Gegentor fällt spät und unglücklich

Bericht: 
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Hockey, 2. Regionalliga Bad Kreuznacherinnen nutzen beim 3:4 in Frankfurt ihre Möglichkeiten nicht

Frankfurt. Langsam wird es eng für den Kreuznacher HC in der Zweiten Hockey-Regionalliga der Frauen. Grund für das aufkommende Zittern im Tabellenkeller ist eine genauso unglückliche wie unnötige 3:4 (2:2)-Niederlage beim SC Frankfurt 1880.

1:30 Minuten vor Schluss gerieten die Bad Kreuznacherinnen das erste Mal in Rückstand – es war das 3:4 und ließ sich nicht mehr ausgleichen. Das Bittere daran: Der KHC kassierte den Treffer in gleich dreifacher Unterzahl. Esther Zerback (Foulspiel/Grüne Karte) und Vanessa Cunningham (ständiges Reklamieren/Gelbe Karte) brummten Zeitstrafen ab. Zudem ersetzten die Frankfurterinnen ihre Torfrau durch eine Feldspielerin und erzwangen mit der Überzahl eine Ecke. „Bei der konnten wir dann nur zu dritt herauslaufen. Das war natürlich ein großer Nachteil“, sagte Maya Eberts, Mitglied des vierköpfigen Trainerteams des KHC, über das entscheidende Gegentor. Sie ergänzte: „Das Ganze war schon extrem ärgerlich für uns. Die Schiedsrichter haben einiges anders gesehen als wir. Es ist ja völlig okay, dass sie entscheiden, in der Schlussphase härter durchzugreifen. Aber warum dann nur auf einer Seite? Bei den Frankfurterinnen wurden Stockfouls beispielsweise überhaupt nicht geahndet.“ Zuvor hatten bereits Franziska Bauch (50., Foulspiel) und eine Frankfurterin (22., ständiges Reklamieren/beide Grüne Karte) aussetzen müssen.

Unnötig war die Niederlage, weil der KHC vieles richtig gemacht, aber in einem entscheidenden Punkt gepatzt hatte: Er nutzte seine Gelegenheiten nicht konsequent genug, vor allem dann nicht, wenn die Frankfurterinnen das Tor verwaist ließen. Auf den Schachzug, eine zusätzliche Feldspielerin aufs Parkett zu schicken, setzte der SC nämlich schon früh. Der KHC fand klasse in die Partie und führte durch Treffer von Franziska Bauch (5.) und Sarah Benkstein (9.) schnell mit 2:0. Ab Minute elf opferten die Hessinnen dann die Torfrau. „Wir haben darauf defensiv sehr gut reagiert, uns tiefer aufgestellt. Wir müssen die entstehenden Räume nur besser zu Kontern nutzen. Vor allem darf es aber nicht passieren, dass wir in der Phase kein Tor machen“, sagte Maya Eberts, die erklärte: „Die Frankfurter Feldspielerin mit dem Torhüter-Leibchen hat das wirklich sehr gut gemacht, aber wir müssen da kaltschnäuziger sein, einfach ganz normal schießen. Sie weiß schließlich, auf was sie sich da einlässt. Wir haben ihr viel zu oft den Ball auf den Schläger gespielt. Da hat Cleverness gefehlt.“ In der 16. (Ecke) und 24. Minute trafen die Gastgeberinnen und meldeten sich zurück in der Partie.

In Hälfte zwei plätscherte das Spiel zunächst dahin, ehe Sarah Benkstein den KHC wieder in Front brachte (48.). Es folgte das gleiche Spielchen: Erneut holte der SC die Torfrau herunter und erhöhte so den Druck. In der 58. Minute gelang den Gastgeberinnen per Siebenmeter der Ausgleich, wenige Sekunden später durften die Frankfurterinnen sogar den Siegtreffer bejubeln. „Wir müssen das Positive aus der Partie mitnehmen. Taktisch und von der mannschaftlichen Leistung hat vieles gepasst“, resümierte Maya Eberts.

Fest steht: Für den Heim-Doppelpack gegen die Kellerkinder am nächsten Wochenende hat sich der KHC in Zugzwang gebracht. Maya Eberts bestätigt: „Dann sind zwei Siege Pflicht. Wenn wir da nur einmal patzen, könnte es das schon gewesen sein.“olp

Kreuznacher HC: Reiniger – Arend, Kurpejovic, Bauch (1), Eberts, Espenschied, Wagner, Benkstein (2), Kern, Cunningham, Zerback.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 15. Januar 2018, Seite 16

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18.12.2017

Franziska Bauch trifft Sekunden vor Schluss

Bericht: 
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Hockey, 2. Regionalliga Kreuznacher HC spielt 1:1

Bad Kreuznach. Als sich die Hockeyspielerinnen des Kreuznacher HC fast schon mit der Niederlage abgefunden hatten, schlug Franziska Bauch doch noch zu. 20 Sekunden vor dem Spielende kam sie in einem Getümmel an den Ball und lupfte ihn über den Schläger der Torfrau des Gegners in den Kasten. Es war der Treffer zum 1:1 (0:1)-Endstand im Spiel gegen Eintracht Frankfurt II. Für den KHC bedeutet dieser Zähler, dass der Gegner in der 2. Regionalliga zumindest auf Schlagdistanz bleibt. Die Bad Kreuznacherinnen liegen nun weiterhin einen Punkt hinter der Eintracht auf dem drittletzten Platz.

„Ich dachte irgendwann, dass wir noch 100 Schüsse aufs Tor abgeben können und dennoch nicht treffen“, sagte Maya Eberts, eine der vier Trainerinnen des KHC. Sie brachte dadurch etwas ihre Verzweiflung darüber zum Ausdruck, dass Aufwand und Ertrag im Spiel der Bad Kreuznacherinnen in einem Missverhältnis gestanden hatten, trotz des späten Ausgleichstreffers. Eberts ergänzte: „1:1, das klingt ja erst mal so, als wäre es ein recht ruhiges Spiel gewesen. Aber dem war nicht so. Wir hatten sieben kurze Ecken im gesamten Spiel und dazu zwei Pfostenschüsse.“ Die großen Bemühungen wollten jedoch bis in die Schlussphase hinein nicht fruchten.

Letztlich lief der KHC fast über das komplette Spiel einem Rückstand hinterher. Nach acht Minuten waren die Frankfurterinnen über die rechte Seite nach vorne geprescht. Die Bad Kreuznacherinnen ließen sich von einem Diagonalball düpieren, am langen Pfosten musste eine Eintracht-Spielerin den Ball nur noch einschieben. „Dieses Tor darf so niemals fallen“, kritisierte Maya Eberts. Der Gegentreffer passte zur schwachen Anfangsphase der Bad Kreuznacherinnen, die sich nach dem 0:1 allerdings steigerten. Die Eintracht vergab in der 17. Minute noch eine kurze Ecke, ansonsten verlagerten die Gastgeberinnen das Spiel in die Hälfte der Frankfurterinnen. „Am Ende müssen wir froh sein, dass es noch dieser eine Zähler geworden ist“, betonte Eberts, die den KHC gemeinsam mit Daniela Schnurbusch, Vanessa Cunningham und Kim Zimmermann bis zum Ende der Hallenrunde betreuen wird. Das steht mittlerweile fest. Eberts verriet: „Auf der Trainerposition wird sich bis dahin nichts mehr tun. Für uns geht es jetzt einzig darum, den Klassenverbleib zu schaffen.“ ce

Kreuznacher HC: Reiniger – Zerback, Kern, Eberts, Kurpejovic, Wagner, Benkstein, Bauch, Cunningham, Arend.

 

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 18. Dezember 2017, Seite 14

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11.12.2017

Immer zwei Schritte zurück gemacht

Bericht:  ce
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Hockey, 2. Regionalliga KHC-Frauen verlieren mit 1:7

Mainz. Es gibt Tage, an denen funktioniert so gut wie nichts. Die Hockeyspielerinnen des Kreuznacher HC erlebten in der Zweiten Regionalliga in der Partie beim TSV Schott Mainz einen eben solchen. Mit 1:7 (0:4) musste sich das Team von der Nahe dem Spitzenreiter deutlich geschlagen geben.

War der Gegner zu stark oder die eigene Leistung zu schwach? Für Maya Eberts aus dem Trainerteam der Bad Kreuznacherinnen waren beide Komponenten zusammengekommen. „Wir waren nicht präsent genug, und die Mainzerinnen haben es natürlich gut gemacht“, betonte Eberts. Gerade im ersten Durchgang enttäuschten die Nahestädterinnen auf ganzer Linie. „Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, von Beginn an Druck auszuüben, doch das Gegenteil war der Fall. Wir sind immer eher zwei Schritte zurück als nach vorne gegangen“, kritisierte Eberts.

Zudem verteilten die Gäste Einladungen, luden die Mainzerinnen mit einem fehlerhaften Aufbauspiel zu Chancen ein. Für den TSV, der in dieser Saison bisher ausschließlich deutliche Siege gelandet hat, war es eine leichte Übung, bis zur Pause auf 4:0 zu stellen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Bad Kreuznacherinnen zwar ihre beste Phase. „Wir hatten insgesamt sieben kurze Ecken. Wir waren sicherlich nicht chancenlos“, betonte Eberts. Allerdings gelang nur ein Treffer, als Vanessa Cunningham nach einem ruhenden Ball vollendete (45.). Nach einer guten Viertelstunde im zweiten Durchgang ließ der KHC Druck jedoch wieder nach. „Wir haben uns wieder komplett zurückgezogen. Die Mainzerinnen sind sicherlich nicht sechs Tore besser als wir, aber in dieser Partie waren sie es, weil wir es zugelassen haben“, untermauerte Eberts.

Durch die deutliche Niederlage hat sich der KHC auch sein bisher gutes Torverhältnis etwas zunichte gespielt, liegt jetzt noch mit einem Treffer im Plusbereich. Eberts: „Wir haben noch ein Spiel vor der Winterpause gegen Eintracht Frankfurt II, das ist nun noch wichtiger für uns geworden.“ce

Kreuznacher HC: Reiniger – Zerback, Kern, Eberts, Wagner, Kurpejovic, Bauch, Arend, Cunningham, Benkstein.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 11. Dezember 2017, Seite 14

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04.12.2017

Frauen verspielen binnen zwei Minuten drei Punkte

Bericht:  Tina Paare
Bild:       Klaus Castor
Hockey, 2. Regionalliga KHC-Frauen verspielen binnen zwei Minuten drei Punkte

Bad Kreuznach. Bitterer kann ein Team nicht verlieren. Sieben Sekunden sind in der IGS-Halle noch zu spielen, als die Referees auf Strafecke gegen den Kreuznacher HC entscheiden. Bis sich die Hockeyspielerinnen positioniert haben, ist die Uhr längst abgelaufen, doch der Dürkheimer HC darf den Standard natürlich noch ausführen. Alle sind aufs Höchste gespannt, dann die Hereingabe, ein Schlag von Laura Pfaff – und der Ball liegt im Tor. Es ist die allerletzte Aktion der Partie, angepfiffen wird danach nicht mehr. Die Gäste können ihr Glück kaum fassen, schreien ihre Freude laut heraus. Kein Wunder, schließlich ist ihnen mit dem 3:2 (0:2) der erste Sieg in der Zweiten Regionalliga gelungen.

„Das ist bitter“, brachte es Maya Eberts, die zum vierköpfigen Trainerteam des KHC gehört, auf den Punkt. Bitter auch für sie persönlich, denn es war ihre Abwehraktion gewesen, die mit der entscheidenden Strafecke geahndet wurde. „In dem Moment war das ein sehr unglücklicher Pfiff, ich weiß auch gar nicht warum“, sagte Maya Eberts, wollte den Schiedsrichtern aber keinen Vorwurf machen. Dass die Gastgeberinnen mit hängenden Köpfen vom Feld schlichen, verwundert kaum. Bis zur 58. Minute hatten sie vorne gelegen, zwei Minuten später standen sie mit leeren Händen da.

Es war allerdings absehbar gewesen, dass die Partie kippen könnte. Die erste Hälfte hatten die KHC-Frauen dominiert. Wie geplant setzten sie den Gegner frühzeitig unter Druck. „Dürkheim hat vergangene Woche 1:9 in Mainz verloren. Wir wollten genau da anknüpfen, damit Dürkheim nicht ins Spiel kommt“, erklärte Maya Eberts. Zunächst lief auch alles nach Wunsch. Lediglich die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, speziell nach dem Führungstreffer (12.), dem eine schöne Kombination von Maya Eberts und Sarah Benkstein vorausgegangen war. Franziska Bauch brauchte den Ball nur noch über die Linie drücken. Um Sicherheit zu gewinnen und ihre Position zu festigen, hätten die Gastgeberinnen schnell nachlegen müssen. Denn der DHC versteckte sich nicht, kam zunächst aber nicht an KHC-Torhüterin Ann-Catinca Reiniger vorbei.

Als Sarah Benkstein kurz vor der Pause die zweite (und letzte) Strafecke der Gastgeberinnen nutzte und auf 2:0 stellte, war die Erleichterung spürbar – auch bei den KHC-Anhängern. Doch wer dachte, der Treffer würde das Team beflügeln, irrte. Nach dem Seitenwechsel verschoben sich die Verhältnisse, fortan gaben die Pfälzerinnen den Ton an und kamen durch Siegtorschützin Pfaff zum Anschlusstreffer (42.). „Uns war klar, dass die Dürkheimerinnen hintenraus Druck machen, dass sie punkten wollen. Denn sie hatten erst einen Punkt“, erklärte Maya Eberts. Ihr Kollektiv ließ sich zusehends zurückdrängen, schaffte es nicht mehr, eigene Chancen zu kreieren. „Die Gäste haben in der zweiten Hälfte sehr viel Druck gemacht, auch guten Druck. Da müssen wir schauen, dass wir stabilere Anspielmöglichkeiten haben, um sicher hintenraus zu kontakten“, analysierte die Bad Kreuznacher Spielführerin. So sehr Benny Blaschke – der frühere Zweitliga-Keeper des KHC hatte das Coaching an der Seitenlinie übernommen – auch Ruhe und Besonnenheit einforderte, die Partie wurde immer hektischer und zerfahrener.

Der Gegner drängte mit Macht auf die Entscheidung, brachte viereinhalb Minuten vor dem Ende eine sechste Feldspielerin. Und die offensive Maßnahme wurde prompt belohnt. Nach dem 2:2 (58.) wechselten die Gäste wieder zu gewohnter Formation mit Torfrau zurück, schließlich wäre ein Zähler für sie schon ein Erfolg gewesen. Dass es sogar drei wurden, damit hätte wohl auch im DHC-Lager kaum einer gerechnet.

Kreuznacher HC: Reiniger – Bauch, Benkstein, Eberts, Wagner, Zerback, Arend, Kurpejovic, Espenschied, Kern.

 

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 4. Dezember 2017, Seite 27
Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare
Foto: Klaus Castor

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27.11.2017

KHC feiert zwei Kantersiege

Bericht:  Olaf Paare
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2. Regionalliga Starke Eckenquote – Debüttor von Silja Wagner

Alzey/Rüsselsheim. Die Frauen des Kreuznacher HC haben es an ihrem Doppelspieltag in der Zweiten Hockey-Regionalliga so richtig krachen lassen. Beim TV Alzey siegten sie mit 6:1 (5:1). Beim Rüsselsheimer RK II ließen sie wenige Stunden später ein 7:2 (5:0) folgen.

Die Voraussetzungen waren alles andere als positiv. Einige Spielerinnen waren erkrankt, andere mussten angeschlagen absagen. So war Mireia Espenschied im Training gegen die Hallenwand geprallt und fällt wegen einer Gehirnerschütterung aus. Auch innerhalb des Spieltags traf es die Bad Kreuznacherinnen. Drei Treffer steuerte Vanessa Cunningham zum Erfolg in Alzey bei. Einen Tag später musste sie passen – Mandelentzündung. Daniela Schnurbusch sprang ein und belohnte sich mit dem 7:2-Schlusspunkt. „Wir hatten jeweils nur neun Spielerinnen. Das ist sicher nicht ideal, lässt sich in der Halle aber gerade noch bewerkstelligen“, sagte Maya Eberts, Mitglied im Trainerteam des KHC.

Selbst an der Seitenlinie mussten die Bad Kreuznacherinnen improvisieren. In Alzey coachte die verletzte Kim Zimmermann, in Rüsselsheim fehlte sie, dafür feierte Hanne Zöller ein Comeback auf der Bank der Bad Kreuznacherinnen. Für sie eine besondere Partie, hatte sie doch gehörigen Anteil an den großen Hockeyzeiten der Hessinnen – als Betreuerin und Physiotherapeutin. Nun coachte sie den Gast.

In beiden Partien legte der KHC blendend los, bestimmte die erste Hälfte. Maya Eberts: „Aufgrund unseres kleinen Kaders war die Idee, schnell ein gutes Resultat vorzulegen und in der zweiten Hälfte das Spiel zu kontrollieren.“ Die Vorgabe ging zu 100 Prozent auf. In Alzey hieß es nach 30 Minuten 5:1, in Rüsselsheim gar 5:0.

Beim rheinhessischen Nachbarn markierten Sarah Benkstein (4.) und Vanessa Cunningham (15.) eine 2:0-Führung. Den Alzeyer Anschlusstreffer konterten die KHClerinnen mit einem Dreierpack. Jugendspielerin Silja Wagner mit ihrem ersten Treffer bei den Frauen (24.) und Vanessa Cunningham (26., 27.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Die Alzeyerinnen kamen wild entschlossen aus der Kabine, drängten auf weitere Treffer, hatten auch zwei Ecken, doch der KHC überstand die Phase unbeschadet und übernahm nach zehn Minuten wieder die Kontrolle. Sarah Benkstein tütete den Sieg mit ihrem zweiten Treffer (58.) ein. „Ich muss ehrlich zugeben, dass das überhaupt kein gutes Spiel von uns war. Hinten haben wir gut gestanden, aber im Aufbau haben wir es nicht gut gemacht“, analysierte Maya Eberts.

In Rüsselsheim trafen die Bad Kreuznacherinnen auf eine junge Vertretung, das RRK-Team bestand ausschließlich aus Jugendspielerinnen. Alex Kern (3.), Sarah Benkstein (7.), Franziska Bauch (20., 21.) und erneut Benkstein (29.) netzten in Hälfte eins. Drei der fünf Treffer fielen nach Strafecken. „Ein Teilziel der Saison war es, die Ecken besser zu nutzen. 80 Prozent Erfolgsquote haben wir uns vorgenommen, dieses Mal waren es sogar 100 Prozent“, freute sich Maya Eberts. Auch Rüsselsheim startete vehement in Durchgang zwei, sodass sich Anca Reiniger im KHC-Tor mehrfach auszeichnen musste. Franziska Bauch (6:0/44.) und Daniela Schnurbusch (7:2/54.) ließen keinen Zweifel am Erfolg aufkommen. „Angesichts der Personalprobleme waren die sechs Punkte Gold wert. Mir imponiert die große Ruhe und der starke Zusammenhalt innerhalb des Teams“, resümierte Maya Eberts.

Kreuznacher HC: Reiniger – Kurpejovic, Bauch, Eberts, Wagner, Benkstein, Kern, Cunningham, Zerback (beide nur in Alzey), Schnurbusch (nur in Rüsselsheim).

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 27. November 2017, Seite 26

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21.11.2017

Zwei späte Fehler besiegeln Niederlage

Bericht: 
Bild:      
Hockey, 2. Regionalliga KHC-Frauen verlieren gegen SC Frankfurt – Mireia Espenschieds Treffer reicht nicht

Bad Kreuznach. Es sah für die Hockeyspielerinnen des Kreuznacher HC lange Zeit nach einem ordentlichen Auftakt in die Hallensaison aus. Das Team aus der Zweiten Regionalliga bot Absteiger SC Frankfurt 1880 Paroli, ließ hinten wenig zu und näherte sich einem Remis an. Dann allerdings leisteten sich die Bad Kreuznacherinnen in der Defensive doch noch zwei dicke Patzer, und das in einer kurzen Zeitfolge (52., 53.). Die Konsequenz waren zwei Gegentreffer, die die 1:3 (0:0)-Niederlage am ersten Spieltag besiegelten.

Für Maya Eberts, eine von vier Spielertrainerinnen, die den KHC derzeit betreuen, stand direkt nach der Partie erst einmal die gute Leistung im Vordergrund. „Wir müssen unseren Auftritt unbedingt mitnehmen und uns Mut machen für die kommenden Aufgaben“, sagte Eberts. Zwei unglückliche Defensivaktionen sollen eine ansonsten eigentlich anständige Darbietung nicht überschatten, so lautete das Fazit der KHC-Frauen. Unter Zugzwang sind die Bad Kreuznacherinnen durch die späten Nackenschläge nun dennoch geraten, wollen sie ihr Ziel, einen Platz in der oberen Tabellenhälfte, nicht früh aus den Augen verlieren.

Mit Ballverlusten im Spielaufbau hatte der KHC den Gegner kurz vor Schluss zu den Treffern eingeladen. „Wir haben danach eine Auszeit genommen und wollten in den letzten sechs Minuten alles nach vorne werfen“, betonte Eberts. „Aber die Gegentreffer waren ein kleiner Schock, da war nichts mehr zu machen.“ Somit war denn auch der Treffer, den Mireia Espenschied in der 32. Minute zum 1:0 markiert hatte, nicht mehr viel wert. Espenschied hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und nach einem Doppelpass erfolgreich abgeschlossen. Die Frankfurterinnen glichen mit einem Nachschuss nach einer vergebenen Chance aus (45.). Ansonsten war das Spiel nicht von übermäßig vielen Gelegenheiten geprägt. „Die Torhüterinnen waren gut“, sagte Eberts, „und beide Abwehrreihen haben überzeugt.“ Was für den KHC nur in zwei Situationen nicht galt.ce

Kreuznacher HC: Reiniger – Kern, Zerback, Eberts, Senft, Wagner, Kurpejovic, Bauch, Espenschied, Benkstein, Arend.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 20. November 2017, Seite 27

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