Pressebericht

Hockeyabteilung

Aktualisiert am
Dienstag, 21. November 2017 09:30

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    Klaus Castor

Eberts und Co.: KHC installiert ein Quartett

Hockey, 2. Regionalliga Spielerinnenrat teilt sich nach dem Abgang von Coach Kempf die Traineraufgaben

Bad Kreuznach. Nicht eine, nicht zwei, nicht drei, nein, vier Spielertrainerinnen haben beim Kreuznacher HC in der heute beginnenden Hallensaison in der 2. Hockey-Regionalliga das Sagen. Nach dem Abgang von Übungsleiter Alexander Kempf haben die Rot-Weißen keinen neuen Coach gefunden und deswegen aus der Not eine Tugend gemacht: Der Spielerinnenrat um Maya Eberts, Daniela Schnurbusch, Vanessa Cunningham und Kim Zimmermann teilt sich die Aufgaben, ein Quartett übernimmt somit die Vorbereitung auf die Partien. Zum Auftakt empfängt der KHC heute um 16 Uhr in der IGS-Halle den SC Frankfurt 1880.

Für Maya Eberts hat die Lösung, die die Bad Kreuznacher gewählt haben, durchaus Charme. „Auf Trainerlehrgängen habe ich zuletzt immer wieder mitbekommen, dass die Meinung der Spielerinnen immer wichtiger wird“, erläutert die Wortführerin innerhalb des Trainer-Viergestirns. Der KHC setzt diese Philosophie in die Tat um – anstatt einem Trainer zu lauschen und Anweisungen zu befolgen, machen die Spielerinnen die Aufstellung und taktische Vorgehensweise nun weitgehend unter sich aus, auch wenn während der Spiele immer ein Vereinsverantwortlicher an der Seitenlinie stehen und Unterstützung liefern soll. Christian Winkler, der das Männerteam trainiert, aber auch schon für die Frauen verantwortlich war, ist ein Kandidat, dieses Mandat von Zeit zu Zeit zu übernehmen, fällt aufgrund der zeitgleich angesetzten Partie der Männer heute allerdings aus. „Langfristig ist es auch ein Ziel des Vereins, wieder einen Trainer zu finden, aber in diesem Jahr wird das wohl nichts mehr“, betont Eberts, die mit ihren Kolleginnen die Weichen für eine erfolgreiche Runde stellen will.

Der KHC hat sich die obere Tabellenhälfte zum Ziel gesetzt. Bedeutet: Der dritte Platz soll es am Ende der Spielzeit sein – mindestens. Ein Sieg gegen den Absteiger aus der hessischen Metropole würde sofort helfen. „Da wartet aber direkt ein richtiges Pfund auf uns“, betont Eberts, die wieder auf Esther Zerback zurückgreifen kann, die für ein Praktikum in die Heimat zurückgekehrt ist.ce

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Samstag, 18. November 2017
Foto Klaus Castor

 

 


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