Pressebericht

Hockeyabteilung

Aktualisiert am Mittwoch, 24. Februar 2016 13:36 Webmaster

Bericht: Heidi Sturm
Foto: 
   Sturm / Scherer (RRK)

HOCKEY DM-Rang sieben für A-Mädchen aber okay

BAD KREUZNACH - (kri). Die überraschend erreichte DM-Endrunde mit einem positiven Gefühl verlassen: Dieses Fazit können die Hockey-A-Mädchen des Rüsselsheimer RK nach den beiden Turniertagen in Bad Kreuznach ziehen. Auch wenn unter dem Strich „nur“ der siebte und damit vorletzte Platz in der Konrad-Frey-Halle heraussprang und die Tür zum Halbfinale recht deutlich offen stand, war auch Violeta Smirnova zufrieden: „Mit den vielen kleinen Mädels ist das total okay; wir haben das Beste herausgeholt, zumal drei Spielerinnen durchgespielt haben“, sagte die Trainerin – wohl wissend, dass das Team im Hessen-Halbfinale hatte hart kämpfen müssen.

Begeistert war Smirnova vom Auftaktspiel gegen den späteren Titelträger TSV Mannheim: „Da haben wir sensationell gespielt.“ Vor 14 Tagen dem gleichen Gegner noch chancenlos 0:4 unterlegen, stand es lange 0:0 und am Ende lediglich 1:2. Das gab Auftrieb, denn im Anschluss wurde Eintracht Braunschweig nach 1:2-Rückstand noch 4:2 besiegt. Obwohl Mannheim danach unerwartet gegen Braunschweig verlor, hätte dem Ruderklub ein Remis gegen den Crefelder HTC zum Einzug in die Vorschlussrunde genügt. „Aber obwohl ich taktisch verschiedene Dinge vorher angesagt hatte, war der Gegner in den Zweikämpfen einfach zu stark“, so Smirnova zum 2:4. Der späte Treffer durch die herausragende Pauline Heinz stürzte dann allerdings auch die CHTC-Mädels in ein Tal der Tränen, denn aufgrund weniger erzielter Treffer waren auch sie draußen.

Dass der HM-Zweite vom Untermain im Spiel um Platz sieben den Berliner HC nach Rückstand durch drei Heinz-Tore 3:2 niederkämpfte, macht Hoffnung für das nächste Jahr: „Dann sind auch meine Kleinen bestimmt körperlich weiter“, so Smirnova.

Gruppe A: 1. Club an der Alster 6:2 Tore/7 Punkte, 2. Gladbacher HTC 5:4/5, 3, ESV München 3:6/3, 4. Berliner HC 4:6/1.

Gruppe B: TSV Mannheim – Eintr. Braunschweig 2:4, – Gladbacher HTC 2:0, – RRK 2:1 (Tor: Sarah Gövert); Braunschweig – Gladbach 3:3, – RRK 2:4 (Heinz/3, Vicky Zimmermann); Gladbach – RRK 4:2 (Heinz, Zimmermann); Tabelle: 1. TSV Mannheim 6:5/6, 2. Eintr. Braunschwig 9:9/4, 3. Crefelder HTC 7:7/4, 4. RRK 7:8/3.

Halbfinale: Club an der Alster – Eintr. Braunschweig 1:0, TSV Mannheim – Gladbacher HTC 2:1.

Spiel um Platz 7: Berliner HC – RRK 2:3 (Heinz/3); um Platz 5: ESV München – Crefelder HTC 1:1; um Platz 3: Eintr. Braunschweig – Gladbacher HTC 1:2; Finale: Club an der Alster – TSV Mannheim 0:2.


HOCKEY Bad Kreuznach ist für Mannheimer Mädchen ein gutes Pflaster

BAD KREUZNACH - Hamburg gegen Mannheim – das war am Wochenende in allen drei weiblichen Altersklassen die Finalpaarung bei den Deutschen Hockey-Hallenmeisterschaften. Und jedes Mal ging der „Club an der Alster“ leer aus. So auch in der Konrad-Frey-Halle.

Alle drei blauen Wimpel holten sich die Baden-Württembergerinnen – in Hamburg und Mannheim bei der weiblichen Jugend war es jeweils der HC, in Bad Kreuznach bei den Mädchen A der TSV, der auch mit Abstand den größten Fanblock dabei hatte: Schließlich hatten die Mannheimer Schlachtenbummer im Vergleich zu Teams von München bis Berlin auch nur eine kurze Anfahrt. Von Anfang an machten die „Roten“ Druck und wurden auch früh durch Schultz bei einer Ecke belohnt (4.).

Lob von der OB

Die Mannheimerinnen hatten mehr Spielanteile und auch einige Chancen, das erlösende 2:0 fiel eine Minute nach Wiederanpfiff durch Hohlweg (13.). Die TSV-lerinnen ließen nichts mehr anbrennen, die Fans standen auf der Tribüne und sangen „Oh wie ist das schön“, und beim Abpfiff bebte dann die Halle unter Jubelstürmen.

Ein dickes Lob gab es vor der Siegerehrung von Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer vor allem für den gastgebenden Kreuznacher Hockeyclub, der bei der seiner neunten DM-Ausrichtung wieder ganz professionell alle Register gezogen hatte. „Von den KHC-Tapas bis zum Live-Ticker hat alles gestimmt“, sagte die Stadtchefin und war auch begeistert über den Werbeeffekt: „Ohne dieses fantastische Turnier wäre keiner von Ihnen in unsere schöne Stadt gekommen.“

 


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