1. Herren

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13.05.2019

 

Bericht: Tina Paare
Foto :    Klaus Castor

Erster Sieg für KHC und Rosen für die Mütter

Hockey, 2. Regionalliga: 5:2-Erfolg beendet elfmonatige Durststrecke

Bad Kreuznach. Zum Jubeln hatten die Hockeyspieler des Kreuznacher HC lange Zeit wahrlich keinen Anlass gehabt. Vielleicht war das der Grund, warum sie auf den Führungstreffer so verhalten reagierten. „Das war eben ein Tor. Warum freut sich denn keiner?“, wunderte sich Spielertrainer Alex Jacob nach dem 1:0 durch Marvin Frey (12.). In der folgenden Stunde konnte sein Team das Jubeln mehrmals üben, denn im Kellerduell gegen den HTC Neunkirchen legten die Gastgeber vier Treffer nach und landeten mit dem 5:2 (3:1) ihren ersten Sieg in der Zweiten Regionalliga.

Genau genommen war es der erste Erfolg seit elf Monaten. Denn auch in der Hallenrunde waren die KHCler leer ausgegangen. Der letzte Sieg datiert vom 9. Juni 2018. Nach einer so langen Durststrecke ist es kein Wunder, dass die KHCler verhalten reagierten. Doch spätestens nach dem Schlusspfiff machten sich Freude, vor allem aber Erleichterung breit. Einer, der über das ganze Gesicht strahlte, war Alex Jacob. „Der Sieg ist ein kleines Wunder, nachdem wir in der Hinrunde alle Spiele verloren haben, auch gegen Neunkirchen. Damit geht ein kleiner Traum in Erfüllung“, sagte der Spielertrainer, der mit dem Ziel angetreten ist, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu bilden. Schon in der Vorwoche gegen Vorwärts Frankfurt war der KHC auf einem guten Weg gewesen, allerdings ging ihm in der zweiten Hälfte die Puste aus.

„Dieses Mal haben wir uns die Luft besser eingeteilt und uns belohnt“, resümierte Jacob und ergänzte: „Die Jungs können stolz auf sich sein.“ Zumal gegen die Saarländer ein deutlich jüngeres Team auf dem Feld stand als in der Vorwoche. Vor allem die geballte Defensiverfahrung von Maurice und Marcel Hippchen sowie Christopher Zerfaß fehlte. Dafür meldete sich Fabio Rau zurück im KHC-Trikot. Wie in der Vorwoche gingen die Bad Kreuznacher in Führung und versäumten es dieses Mal nicht nachzulegen. Sieben Minuten, nachdem Frey das 1:0 gelungen war, erhöhte Timo Dehmer. Der Youngster hatte bereits bei seinem Debüt in der Vorwoche getroffen, nun durfte sich der Stürmer doppelt in der Torschützenliste verewigen. Zwei Minuten nach der Pause war Moritz Aletsee auf der rechten Seite losgespurtet, passte in die Mitte zu Dehmer, der Maß nahm und die Kugel zum 4:1 in die Maschen drosch. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Justus Schreiner, ebenfalls ein aufstrebendes Talent, mit dem 3:1 für eine einigermaßen beruhigende Pausenführung gesorgt. Die Neunkirchener, die im Abstiegskampf nichts unversucht ließen und in der Schlussphase den Druck noch mal erhöhten, hatten in der 24. Minute auf 1:2 verkürzt. Mitte der zweiten Hälfte gelang ihnen das 2:4, doch wirklich in Bredouille konnten sie die unermüdlichen Gastgeber nicht bringen.

Den ersten Sieg nach einer gefühlten Ewigkeit besiegelte der Spieler, der den Torreigen eröffnet hatte: Marvin Frey (66.). Damit hat der KHC nach Punkten mit den Neunkirchenern gleichgezogen, hält aber nach wie vor die rote Laterne. Dennoch: Im KHC-Lager ist wieder Optimismus zu spüren, und die Spieler freuten sich sichtlich über den anerkennenden Applaus des Publikums. Für die weiblichen Fans, die am Muttertag den Weg ins Stadion Salinental gefunden hatten, gab es eine Überraschung. Kaum war der Schlusspfiff ertönt, schickte Trainer Jacob seine Spieler noch einmal los, um Rosen unter den Zuschauerinnen zu verteilen. Eine schöne Geste...

Kreuznacher HC: Senft – Jost, Behr, Ziegler, Dehmer (2), Schreiner (1), Y. Zimmermann, Jacob, S. Zimmermann, Lengsfeld, Pahl, M. Aletsee, Weirich, Frey (2), Rau, Grüßner.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 13. Mai 2019, Seite 18
Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare
Foto: Klaus Castor

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09.05.2019

 

Bericht: tip
Foto :   

Schritt in die richtige Richtung

Hockey, 2. Regionalliga: KHC geht die Kraft aus – Youngster Dehmer trifft beim 1:3

Bad Kreuznach. 0:8, 0:11 und sogar ein 0:20 – die Niederlagen, die der Kreuznacher HC im Spätsommer in der Zweiten Regionalliga kassiert hatte, fielen zum Teil sehr deutlich aus. Da ist das 1:3 zum Start in die zweite Saisonhälfte ein Schritt nach vorne. Zumal die Bad Kreuznacher Hockeyspieler gegen die TGS Vorwärts Frankfurt geführt hatten und durchaus ein Sieg drin gewesen wäre, wie Alex Jacob betonte. „Ich bin megatraurig. Wir hatten es in der Hand, das hätte auch 2:1 für uns ausgehen können“, sagte der neue Spielertrainer des KHC und ergänzte: „Es war auf jeden Fall ein guter Schritt in die Wettbewerbsfähigkeit. Und es war auch schön, mal nicht als Opfer vom Platz zu gehen.“

Jacob hatte eine bunte Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern aufgeboten. Da das Team so noch nicht zusammengespielt hatte, verwunderte es nicht, dass es etwas Eingewöhnungszeit brauchte. Doch ab der fünften Minute hielten die KHCler im heimischen Salinental die Fäden in der Hand und gingen Mitte der ersten Hälfte durch Nachwuchsspieler Timo Dehmer verdient in Führung. Allerdings schafften es die Gastgeber nicht nachzulegen. Im Angriff hatten sie Mühe, den Ball über eine längere Zeit zu halten. „Wir haben entweder direkt im Zweikampf den Ball verloren, oder der Gegner hat ihn weggefischt. Da sind wir zu grün“, analysierte Jacob. Gemeinsam mit den Hippchen-Brüdern Maurice und Marcel sowie Christopher Zerfaß bildete der Spielertrainer die Abwehr, die einen guten Job machte. Auf den Routiniers lag allerdings die Hauptlast, da ihnen auch die Aufgabe des Spielaufbaus zukam.

Die Frankfurter, die vom KHC-Aufgebot überrascht worden waren, stellten nach der Pause um und setzten die Gastgeber stärker unter Druck. „Gerrit Rothengatter ist ein Trainerfuchs. Er weiß natürlich, was zu tun ist. Wir mussten noch mehr laufen, sodass uns am Ende die Körner gefehlt haben“, sagte Jacob.

Als Beispiel nannte er den Treffer zum 1:2, eine Art Slapsticktor, das nach einer Stunde fiel. „Der Ball dotzt vor einem Abwehrspieler auf, der nur gut einen Meter entfernt ist, zu dem Zeitpunkt aber so übersäuert ist, dass er nicht schnell genug an den Ball kommt. Ein Gegenspieler rennt vom Siebenmeterpunkt an und lutscht ihn rein“, berichtete Jacob, der hinterherschob: „Wir waren zu dem Zeitpunkt alle platt.“ Unglücklich aus KHC-Sicht war auch der Ausgleichstreffer gefallen, den die Gastgeber in Überzahl fingen. Als sie in der Endphase aufmachten, erhöhten die starken Frankfurter auf 3:1. tip

Kreuznacher HC: Senft – Zerfaß, Dilly, Jacob, Ziegler, Dehmer, Grüßner, Gintzel, Mar. Hippchen, Schreiner, Mau. Hippchen, Y. Zimmermann, S. Zimmermann, M. Aletsee, Schmidt, Weirich, Frey.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 7. Mai 2019, Seite 13

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