1. Damen

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02.07.2019

Bericht: tip
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Meister bleibt Oberliga erhalten

Hockey-Aufstiegsspiel: KHC-Frauen steigern sich in zweiter Partie, verlieren aber

München. Die Aufstiegsspiele zur Regionalliga hatten die Hockey-Frauen des Kreuznacher HC als Bonusspiele deklariert. Deshalb hielt sich nach der 1:3 (1:1)-Niederlage bei ESV München die Enttäuschung, den Sprung nach oben verpasst zu haben, in Grenzen. „Für uns kam ja schon die Meisterschaft in der Oberliga einigermaßen überraschend. Die Mädels können stolz sein auf die Leistung, die sie gezeigt haben. Und mit ein bisschen Abstand können wir das Ganze auch genießen“, bilanzierte KHC-Trainer Christian Winkler.

Nach dem schwachen Auftritt vor Wochenfrist im Salinental wollten die KHClerinnen zeigen, dass sie es besser können. Und das gelang. „Wir haben viele Sachen besser gemacht als im Hinspiel, haben es vor allem bei eigenem Ballbesitz besser gelöst, hatten mehrere gute Phasen“, berichtete der KHC-Trainer. Auch das Vorhaben, ein Tor zu erzielen, wurde umgesetzt. Zehn Minuten, nachdem die Münchnerinnen vorgelegt hatten, behaupteten die KHC-Youngster den Ball im Angriff gekonnt, und Lilli Wetzel drückte die Kugel über die Linie. „Man hat schon gemerkt, dass die Münchnerinnen nach dem 1:1 ein bisschen verunsichert waren“, sagte Winkler.

Ihr ganz persönliches Erfolgserlebnis hatte auch Anca Reiniger. Im Hinspiel hatte die KHC-Torhüterin einen Siebenmeter gefangen und sich vorgenommen, den nächsten zu halten – mit Erfolg. Doch die Freude währte nur kurz. Eine Minute später wurde ein Leichtsinnsfehler der Gäste mit dem 1:2 bestraft (45.). Zwölf Minuten vor Schluss erhöhte der ESV, der erneut feldüberlegen war, aber nicht so dominant agierte wie in Spiel eins und auch weniger Strafecken verzeichnete. Der KHC hatte noch die ein oder andere Gelegenheit, war in Kontersituationen aber nicht konsequent genug. Winkler: „In der zweiten Hälfte waren die Spielerinnen schon ein bisschen müde, da haben der letzte Meter gefehlt oder die Mitspielerin, die mitgeht.“ tip

KHC: Reiniger – Arend, Senft, Kurpejovic, Bauch, Klever, Eberts, Zimmermann, Peters, Schnurbusch, Montigny, Wetzel, Seibel, Wagner.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 1. Juli 2019, Seite 15

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24.06.2019

Bericht: Olaf Paare
Foto :    Klaus Castor

In Ballbesitz gelingt dem KHC zu wenig

Hockey-Aufstiegsspiel: Bad Kreuznacherinnen sind ohne (Tor-)Chance

Bad Kreuznach. Der Aufstieg in die Drittklassigkeit ist in weite Ferne gerückt. Im ersten Aufstiegsspiel zur Hockey-Regionalliga der Frauen unterlag der Kreuznacher HC, Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, im Salinental dem Bayern-Champion ESV München vor 200 Zuschauern mit 0:3 (0:1).

Es war über die gesamten 70 Minuten ein Klassenunterschied zu erkennen. Die Münchnerinnen agierten schneller, athletischer, technisch sauberer und vor allem mit viel mehr Zug zum Tor. Der KHC hatte keine einzige Torgelegenheit, während die Münchnerinnen neben ihren drei Treffern weitere gute Möglichkeiten und ein Eckenverhältnis von 8:0 verbuchten. Auch die Tatsache, dass die beste Bad Kreuznacherin im Kasten stand, verdeutlichte die Leistungsdifferenz. Anca Reiniger klärte einige Male glänzend und verhinderte so eine höhere Niederlage.

„Auch in der Oberliga waren die Gegner oft feldüberlegen gewesen, defensiv haben wir das auch ganz gut gemacht. Gestört hat mich eher, dass wir in Ballbesitz zu wenig hinbekommen haben“, bilanzierte KHC-Trainer Christian Winkler, der Tempo, Beweglichkeit und Passsicherheit vermisst hatte. In Hälfte zwei gab es drei aussichtsreiche Situationen, die schlecht ausgespielt wurden. Auch in anderen Momenten fehlte der letzte Pass, um mal Torgefahr auszustrahlen. Winkler: „Überhaupt haben wir kaum zwei, drei Pässe am Stück gespielt. Die Münchnerinnen waren da im Gegenpressing sehr stark.“ Und nicht nur da: Vor allem in der Anfangsphase spielten die bayerischen Youngster viele gute Pässe und setzten sich auch in den Zweikämpfen dynamisch durch. Nach 20 Minuten fanden die Bad Kreuznacherinnen einen besseren Zugriff auf die Partie, ohne aber die Überlegenheit der Gäste beenden zu können. Ihre Treffer fielen allerdings ein bisschen glücklich.

Beim 1:0 (18.) rutschte der sonst so guten Anca Reiniger ein Schüsschen von Leonie Pohl durch, beim 2:0 (52.) staubte Cara Sambeth nach einer Ecke ab. Das 3:0 erzielte Marie Düsedau (63.) per Siebenmeter. Kim Zimmermann hatte auf der Linie unerlaubt geklärt, nachdem zuvor Maja Eberts ein heftiger Fehlpass unterlaufen war. „Dieses dritte Tor ärgert mich sehr, weil es von der Herangehensweise etwas anderes ist, ob du ein 0:2 oder ein 0:3 im Rückspiel aufholen musst“, sagte Winkler, der ergänzte: „Aber es war nach 63 Minuten der erste Fehler von Maja, und der fuchst sie selbst am meisten.“

KHC: Reiniger – Arend, Senft, Kurpejovic, Bauch, Klever, Eberts, Schmidt, Krajewski, Zimmermann, Peters, Schnurbusch, Montigny, Wetzel, V. Seibel, Wagner.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 24. Juni 2019, Seite 16
Von unserem Redakteur Olaf Paare
Foto: Klaus Castor

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03.06.2019

Bericht: Olaf Paare
Foto :    Michael Ottenbreit

Zur eigenen Überraschung Meister

Hockey-Oberliga: Verhaltener Jubel beim Kreuznacher HC – Nun warten Aufstiegsspiele gegen den ESV München

Bad Kreuznach. Der erste Schritt ist gemacht. Die Frauen des Kreuznacher HC sind Meister der Hockey-Oberliga geworden. Der zweite Schritt führt über München. In zwei Aufstiegsspielen gegen den ESV aus der bayerischen Landeshauptstadt geht es nun um den Aufstieg in die drittklassige Regionalliga.

Eine ausgelassene Meisterstimmung suchten die wenigen Zuschauer im Stadion Salinental nach dem entscheidenden 1:0 (0:0)-Sieg gegen den HTC Neunkirchen vergeblich. Ein kurzer Jubler nach dem Schlusspfiff, ein strahlendes Lächeln fürs Meisterfoto – ansonsten kam nicht das Gefühl auf, dass dort gerade ein Team am Ziel seiner Träume ist. „Eine Meisterschaft ist eine geile Sache. Deshalb bin ich sehr stolz auf die Mädels“, sagte KHC-Trainer Christian Winkler und ergänzte: „In diesem Fall ist die Meisterschaft aber nur okay, weil der Aufstieg in eine höhere Klasse nicht feststeht. Und weil die Meisterschaft auch gar nicht geplant war. Unser Ziel, auf das wir hingearbeitet haben, war es jedenfalls nicht.“ Einfach gute Spiele machen, die jungen Spielerinnen integrieren und als Team eine Entwicklung nehmen – das hatte Winkler vorgegeben, als er die KHC-Frauen im April übernahm.

Seitdem hat sein Team nicht mehr verloren. Ein Verdienst auch oder gerade der starken Defensive. Die erfahrenen Kim Zimmermann und Maya Eberts hielten in den entscheidenden Phasen den Laden zusammen. Torfrau Anca Reiniger zeigte vor allem im Endspiel beim Dürkheimer HC, zuvor dreimal in Folge Oberliga-Meister, ihre Klasse. Zudem war Winter-Zugang Melanie Schmidt ein wichtiger Faktor. „An ihr kommen die gegnerischen Spielerinnen nicht so schnell vorbei. Sie hat unser Spiel stabilisiert“, lobte Winkler.

Dank der starken Dreierkette plus Torfrau konnte sich der KHC in vielen Partien tief aufstellen. „Die jungen Spielerinnen haben sich vorne abgerackert. Und dann geht auch vor dem Tor immer irgendetwas. So sind viele Spiele abgelaufen“, beschrieb Winkler. Gegen die Neunkirchenerinnen hätte ein 0:0 nur Endplatzierung zwei bedeutet, doch Franziska Bauch erlöste ihr Team acht Minuten vor dem Ende. Sie lief sich klasse frei und erreichte so einen genialen Pass von Kim Zimmermann. Eine Gegenspielerin wackelte die KHC-Stürmerin noch aus, und dann drosch Franziska Bauch die Kugel im Fallen ins Tor. Kim Zimmermann rannte von ganz hinten nach vorne, um der Torschützin innig zu gratulieren. Es war einer der emotionalsten Momente des Meistertags. „Wir waren mit Sicherheit nicht das beste Team der Oberliga, aber wir waren das effektivste und damit auch das erfolgreichste Team“, fasste Winkler den Titelgewinn zusammen und ergänzte: „Aber nur gut stehen, wird in den Aufstiegsspielen nicht reichen. Wir werden uns da steigern müssen, zumal einige Spielerinnen gar nicht auf dem Schirm hatten, dass es nun noch weitergeht.“ Ende Juni stehen die beiden Partien an, das Heimspiel ist am 22. Juni geplant.

Kreuznacher HC: Reiniger – Arend, Bauch, Dederichs, Eberts, Götze, Klever, Krajewski, Kurpejovic, Peters, Schmidt, Schnurbusch, A. Seibel, Wagner, Wetzel, Zimmermann.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 3. Juni 2019, Seite 14
Von unserem Redakteur Olaf Paare
Foto: Michael Ottenbreit

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28.05.2019

 

Bericht:  Gisela Eberts
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Glückliches 0-0 in Bad Dürkheim

Wieder hat es mit einem Sieg in Bad Dürkheim nicht geklappt.

Der Punktgewinn war am Ende jedoch ein glücklicher für die Damen des Kreuznacher HC. Mit einem torlosen Remis im Gepäck machten sich die KHC-Frauen auf den Heimweg. Vor zahlreichen Zuschauern im Dr. Kurt-Schneider-Stadion hatten die Gastgeberinnen in der ersten Hälfte deutlich mehr Spielanteile, aber keinen Erfolg vor dem Tor. In der zweiten Halbzeit war es dann ein ausgeglichenes Spiel.

Trainer Christian Winkler hatte vor dem Spiel die Taktik ausgegeben nicht mit so viel Druck nach vorne zu spielen, wie noch in den vergangenen Partien. Die Pfälzerinnen starteten gut in die Begegnung. Schon in der zweiten Minute gab es die erste kurze Ecke für die Gastgeberinnen, die sie nicht nutzten. Die KHC-Damen tauchten nur selten vor dem Dürkheimer Tor auf. Bei einer kurzen Ecke in der neunten Minute verfehlt der Torschuss von Kim Zimmermann knapp das Tor. Dies war auch einer der wenigen Vorstöße der KHC-Damen in der ersten Halbzeit. Anders lief es bei den Dürkheimerinnen: Weiterhin standen sie gut im Mittelfeld und übten viel Druck auf den Kreuznacher Schusskreis aus. Drei weitere kurze Ecken erspielten sie sich noch bis zur Pause. Doch die starke Kreuznacher Defensive vereitelte alle Chancen, vor allem Anca Reiniger im Tor zeigte glänzende Paraden.

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Kreuznacherinnen besser ins Spiel. Umstellungen hatte Coach Winkler keine vorgenommen. „Wir mussten einfach raus aus der Abwartehaltung, besser zupacken und griffiger werden“, kommentierte der Trainer das Spiel in der zweiten Hälfte. Die Kreuznacherinnen hatten jetzt deutlich mehr Spielanteile, waren besser in der Partie drin. In der 50. Minute gab es nochmal eine Ecke für Dürkheim, die Kreuznach wiederum gut abwehren konnte.

„Wir nehmen aus Dürkheim ein glückliches 0-0 mit. Herausheben möchte ich die hervorragende Leistung unserer Torfrau Anca, die heute den Punkt für uns gerettet hat,“ betonte Christian Winkler nach dem Spiel. „In der kommenden Woche haben wir es nun selbst in der Hand, wie wir diese Saison beschließen. Das ist eine gute Ausgangssituation für ein Heimspiel.“

KHC- Reiniger, Senft, Eberts, Schmidt, Götze, A. Seibel, Schnurbusch, Wagner, Arend, Wetzel, Montigny, Peters, Zimmermann, Klever

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21.05.2019

 

Bericht: Eberts
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KHC-Damen erobern Tabellenspitze

Mit drei Punkten im Gepäck kamen die Frauen des Kreuznacher HC vom Auswärtsspiel in Ludwigshafen zurück.

Zu diesem Zeitpunkt wusste noch keiner, dass es auch die Tabellenführung bedeutete, da Dürkheim später sein Heimspiel gegen Alzey verlor. Trainer Winkler hatte nur zwei Spielerinnen auf der Auswechselbank. Mit Laura Arend, Kim Zimmermann, Amina Kurpejovic, und Daniela Schnurbusch standen am Samstag gleich vier Stammkräfte nicht zur Verfügung. Dafür rückte Silja Wagner nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder in die Mannschaft. „Wir mussten etwas umstellen und vor allem die jungen Spielerinnen haben ihre Sache heute sehr gut gemacht,“ formulierte der Coach die geschlossene Mannschaftsleistung nach dem 2-1 Sieg (Halbzeit 1-0).

Der Kreuznacher HC stand vor der Herausforderung seine Aufstellung gegen den TFC Ludwigshafen umzubauen. Von Beginn an zeigten sie einen couragierten Auftritt. Drei kurze Ecken (13./26./27.) in Durchgang eins erspielten sich die Gäste. Bei der zweiten Ecke erlöste Lilli Wetzel ihr Team im Nachschuss mit der argentinischen Rückhand mit dem Führungstreffer. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang agierten die Gastgeberinnen deutlich offensiver. Die KHC-Damen standen unter Druck und Christian Winkler nahm eine Auszeit. Der TFC hatte Übergewicht und so fiel der verdiente Ausgleichstreffer für die Gastgeberinnen in der 59. Minute. Durch schnell vorgetragene Konter setzte der KHC dann wieder Nadelstiche, da Ludwigshafen jetzt sehr weit aufrückte und Platz im Mittelfeld bot. Eine kurze Ecke in der 64. Minute verwandelte Melanie Schmidt nach einer Ablage zum 2-1 Führungstreffer, ihr erstes Tor im KHC-Trikot. Die verbliebenen fünf Minuten spielten die KHC-Damen routiniert zu Ende und ließen nichts mehr zu.

„Wir haben heute füreinander und miteinander am gemeinsamen Ziel gearbeitet. Wenn wir in der ersten Halbzeit noch mehr aus unseren Chancen machen, wird es am Schluss nicht mehr so spannend,“ analysierte Trainer Christian Winkler die Partie.

KHC- Reiniger, Eberts, Senft, Kern, Schmidt, Seibel, Wetzel, Wagner, Bauch, Klever, Dederichs, Montigny, Peters

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14.05.2019

Bericht: Eberts
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KHC trotzt der Nässe

Daniela Schnurbusch trifft doppelt

Bad Kreuznach. Die Oberligapartie gegen die TSG Kaiserslautern war 70 Minuten von strömendem Regen begleitet, doch die Hockey-Frauen des Kreuznacher HC ließen sich davon nicht beirren und gewannen im Stadion Salinental mit 5:0 (2:0). „Mit dem Ergebnis bei sehr schwierigen Bedingungen bin ich einverstanden“, sagte KHC-Trainer Christian Winkler und ergänzte: „Wir hatten aber auch Phasen im Spiel, in denen das Team viel zu fahrig gespielt hat.“

Von Beginn an waren die Gastgeberinnen das spielbestimmende Team. Die Gäste wurden früh attackiert. Doch die Chancen blieben zunächst ungenutzt. Eine schöne Kombination führte dann durch Amelie Klever zum 1:0 (13.). Der Druck der KHC-Frauen blieb hoch. Das verdiente 2:0 schoss Franziska Bauch (27.).

Nach der Pause wurden die Gäste mutiger. Gleich zweimal tauchten sie gefährlich vor dem Bad Kreuznacher Kasten auf. Torfrau Anca Reiniger klärte aber souverän. „Da waren wir nicht griffig genug und haben schlecht gestanden“, bemerkte Winkler. Kurz darauf übernahmen die Bad Kreuznacherinnen wieder das Kommando. Die zweite kurze Ecke in Durchgang zwei verwertete Daniela Schnurbusch per Nachschuss (58.). Das Geschehen fand jetzt ausschließlich in der Hälfte der TSG statt. Ein Schuss von Daniela Schnurbusch sprang vom Pfosten hinter die Torlinie zum 4:0 (66.). Den Schlusspunkt setzte Laura Arend. Sie stand goldrichtig am langen Pfosten und drückte den Ball zum 5:0-Endstand ins Tor (70.). „Die letzten 15 Minuten haben mir richtig gut gefallen. Mir fehlt aber noch die Konstanz während des gesamten Spiels“, analysierte Winkler.

Kreuznacher HC: Reiniger – Senft, Schmidt, Zimmermann, Eberts, Schnurbusch, Kurpejovic, Wetzel, V. Seibel, Arend, Bauch, A. Seibel, Peters, Klever.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Dienstag, 14. Mai 2019, Seite 14

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29.04.2019

 

Bericht: Eberts
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2-1 Sieg der KHC Damen

Die Hockey-Frauen des Kreuznacher HC haben mit Trainer Christian Winkler ihren ersten Dreier eingefahren.

Es war das erwartet schwere Spiel für die favorisierten Gastgeberinnen. „Wir sind noch nicht ganz im Wettkampfmodus drin, aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, sagte Winkler nach dem knappen, aber verdienten 2-1 Heimsieg gegen den TFC Ludwigshafen. Die Pfälzerinnen suchten ihr Heil von Beginn an in der Defensive. Die Kreuznacher Spielerinnen griffen die gegnerische Abwehr schnell an. Das führte zur ersten kurzen Ecke in der dritten Minute. Der erzielte Treffer zählte nicht, da der Torschuss zu hoch im Kasten einschlug. Danach folgte ein ständiges Anlaufen der Gastgeberinnen gegen eine massive Abwehr. Erst in der 23. Minute gab es die nächste kurze Ecke für den KHC, die aber nicht genutzt wurde. Nach der Halbzeitpause drängten die KHC Damen darauf, ihren ersten Treffer zu erzielen. Eine kurze Ecke (36.) und ein Torschuss von Laura Arend (37.) verfehlten knapp das Tor. Daniela Schnurbusch erlöste ihr Team mit dem 1-0 Führungstreffer (46.).

„Das war gut gespielt und die Mädels haben die Situation konsequent genutzt“, beschreibt der Trainer die Torszene. Bei der sechsten kurzen Ecke (53.) war es wiederum Daniela Schnurbusch, die den Ball zum 2-0 über die Linie drückte. Schon kurz zuvor hatte Winkler in einer Auszeit die Taktik geändert und auf einen Viereraufbau umgestellt. Selbst der Rückstand brachte Ludwigshafen nicht dazu, grundlegend die eigene Taktik zu ändern. Ab und zu setzten die Gäste Nadelstiche durch Konter. Bei einem dieser Angriffe ahndete der Schiedsrichter einen Kreuznacher Fußfehler im Schusskreis mit einem Siebenmeter. Eine sehr harte Entscheidung. Die Gästespielerin verwandelte sicher zum 2:1 Anschlusstreffer. In der Schlussphase des Spiels gelang es den KHC Damen das knappe Ergebnis clever über die Zeit zu bringen. „Uns fehlt die Durchschlagskraft Richtung Tor und die letzte Konsequenz vor dem Kasten“, analysierte Winkler nach der Begegnung. "Bis zum nächsten Punktspiel in zwei Wochen ist noch Zeit an einigen Schrauben zu drehen.“

KHC- Reiniger, Eberts, Schmidt. Krajewski, Zimmermann, Schnurbusch, Kurpejovic, Wetzel,Bauch, Arend, Montigny, Peters, Seibel, Götze, Dederichs, Klever

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16.04.2019

Bericht:
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Ein 2:0 verspielt

Hockey-Oberliga: KHC erreicht nur ein 2:2

Alzey. Enttäuscht verließen die Hockeyspielerinnen des Kreuznacher HC das Alzeyer Wartbergstadion. Eine 2:0-Führung zur Pause reichte dem Oberliga-Team am Ende nur zu einem 2:2.

Die Alzeyerinnen starteten gut und tauchten gleich zu Beginn einige Male gefährlich vor dem Kreuznacher Tor auf. Sowohl Kim Zimmermann in der Innenverteidigung als auch Anca Reiniger im Tor mussten klären. Nur langsam erarbeiteten sich die KHC-Frauen mehr Spielanteile. Bei der ersten kurzen Ecke (12.) verwandelte Laura Arend den Nachschuss mit der argentinischen Rückhand zum 1:0. Danach stabilisierten sich die Gäste weiter. Die Alzeyerinnen blieben jedoch gefährlich durch Balleroberungen im Mittelfeld und Kontergegenstöße. In der 29. Minute traf Franziska Bauch zum umjubelten 2:0 nach einem Freischlag am Kreis.

Nach der Pause erhöhten die Gastgeberinnen den Druck. Die Bad Kreuznacherinnen tauchten nur noch selten gefährlich vor dem Alzeyer Tor auf. Eine kurze Ecke (48.) nutzte der TVA zum Anschlusstreffer. Nur sechs Minuten später fiel das 2:2 nach einem Angriff über die rechte Seite. Dabei blieb es bis zum Schluss, weil die Gastgeberinnen mit drei weiteren kurzen Ecken nichts anzufangen wussten. Die KHC-Frauen ließen ebenso zwei Großchancen in den Schlussminuten liegen, als Alzey nach einer Grünen Karte in Unterzahl spielte. „Besonders in der zweiten Hälfte waren wir nicht griffig genug und haben kein Passhockey mehr gespielt“, bemängelte KHC-Trainer Christian Winkler.

Kreuznacher HC: Reiniger – Eberts, Senft, Schmidt, Zimmermann, Seibel, Wagner, Kurpejovic, Montigny, Bauch, Arend, Schnurbusch, Peters, Klever.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 16. April 2019, Seite 13

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