1. Herren

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18.06.2018

 

Bericht: olp
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Vorerst letzter Auftritt für drei KHC-Spieler

2. Regionalliga Bad Kreuznacher unterliegen Meister Wiesbadener THC mit 0:4 – Winkler fordert mehr Stabilität

Bad Kreuznach. Der Meister war eine Nummer zu groß: Dem Wiesbadener THC unterlag der Kreuznacher HC zum Abschluss der Zweiten Hockey-Regionalliga mit 0:4 (0:1). Der Titelgewinn der Hessen und der Klassenverbleib der Bad Kreuznacher standen bereits vor der Partie fest.

Die Bad Kreuznacher hatten Probleme, in die Partie zu finden. Zum einen waren sie zu weit von ihren Gegenspielern entfernt, die die Räume zu zahlreichen Angriffen nutzten. Zum anderen schaffte es der KHC nicht, für Entlastung zu sorgen. Mit Ball agierten die Bad Kreuznacher zu hektisch und zu fehlerhaft. Ihre Überlegenheit nutzten die Wiesbadener allerdings nur zu einem einzigen Treffer. Der THC ließ einige Möglichkeiten liegen, allerdings parierte Niklas Senft im KHC-Kasten auch glänzend, und die letzte Verteidigungsreihe der Bad Kreuznacher bekam bei einigen Abschlussversuchen noch den Stock dazwischen. „Das Gute an der ersten Hälfte war, dass es nur 0:1 stand. Wir hätten auch deutlicher zurückliegen können“, sagte KHC-Trainer Christian Winkler.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der KHC, vor allem deshalb weil er aktiver wurde, mehr nach vorne machte. Allerdings fehlte in vielen Situationen die notwendige Konsequenz, um einen Treffer zu setzen oder in die Nähe eines Unentschiedens zu kommen. Lediglich eine Ecke erspielten sich die Bad Kreuznacher. Die Wiesbadener hatten in den zweiten 35 Minuten weniger Möglichkeiten als in Hälfte eins, verdreifachten aber ihre Ausbeute und schraubten das Ergebnis auf 4:0. „Von der Spielanlage und von der Art des Auftretens her geht der Sieg absolut in Ordnung. Die Wiesbadener sind auch völlig verdient Meister geworden“, bilanzierte Winkler, der ergänzte: „Unser Problem war mal wieder, dass wir mit verändertem und reduziertem Personal antreten mussten. Es muss unser Ziel für die Zukunft sein, mehr personelle Stabilität und damit auch spielerische Stabilität ins Team zu bekommen“, sagte Winkler, wohl wissend, dass sich das kaum umsetzen lässt. Fabio Rau wird wegen eines Auslandssemester mindestens ein halbes Jahr aussetzen. Auch Oliver Kohl und Hannes Milde, die sich aufgrund ihres Studiums räumlich verändern werden, dürften gegen die Wiesbadener vorerst ihre letzte KHC-Partie absolviert haben. olp

Kreuznacher HC: Senft – Fürsicht, Behr, Beringer, Knaul, Kohl, Y. Zimmermann, Schneider, Lengsfeld, Schmidt, Mo. Aletsee, Rau, Böhm.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 18. Juni 2018, Seite 25

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11.06.2018

 

Bericht: Olaf Paare
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KHC-Konter sichern den Klassenverbleib ab

2. Regionalliga Überzeugender 7:1-Erfolg beim TV Alzey – Routiniers helfen aus – Winkler lobt Entwicklung der Youngster

 

Alzey. Es ist geschafft: Der Kreuznacher HC hat sich mit einem überzeugenden 7:1 (2:1) beim TV Alzey den Klassenverbleib in der zweiten Hockey-Regionalliga gesichert. Mit der Rettung am vorletzten Spieltag war nach dem ernüchternden 1:8-Auftakt nach der Winterpause in Hanau nicht zu rechnen gewesen. „Wir haben es hinbekommen, in den Spielen, in denen wir konkurrenzfähig waren, zu punkten“, sagte ein erleichterter KHC-Trainer Christian Winkler.

Auch in Alzey waren die Bad Kreuznacher im richtigen Moment zur Stelle. Daran hatten auch die Routiniers Christopher Zerfaß, Sebastian Grüßner und Björn Weyl ihren Anteil. „Nachdem Max Böhm noch ausgefallen war, habe ich sie angerufen, und sie haben spontan zugesagt. Das war echt klasse und hat mich sehr gefreut“, erklärte Winkler. Vor allem der Einsatz von Ex-Kapitän Zerfaß zahlte sich aus. „Seine Art, Hockey zu spielen, hilft uns weiter. Ich konnte durch seinen Einsatz in der Abwehr aber auch Jan Beringer weiter nach vorne schieben. Dort hat er für Ballsicherheit und Ruhe gesorgt“, erläuterte Winkler den Schachzug mit seinem aktuellen Spielführer.

Das Ergebnis täuscht ein wenig darüber hinweg, dass die Alzeyer über 45 Minuten hinweg Paroli boten. Der KHC hatte zu Beginn mehr Ballbesitz als in den Spielen zuvor und nutzte diesen, um den Kontrahenten unter Druck zu setzen. Nach dem 1:0 durch Fabio Rau (Strafecke) ließen die Bad Kreuznacher aber locker. Auch das 2:0 durch Grüßner beruhigte das Geschehen nicht. Die Alzeyer verkürzten nicht nur, sie hätten mit etwas mehr Effizienz zum Ausgleich kommen können. Als Entscheidung erwies sich das 3:1 durch Yanneck Zimmermann. „Danach haben wir starke Konter gefahren und diese klasse Spielzüge auch bis zum Ende durchgezogen“, berichtete Winkler. Jan-Niklas Schäfer, Oliver Kohl, Weyl und Christopher Knaul trugen sich nach Schnellangriffen in die Torschützenliste ein.

„Es hat mich sehr gefreut, dass die Mannschaft sich belohnt hat, dass sie gesehen hat, dass sie es drauf hat und sich nicht mit Unentschieden zufrieden geben muss“, sagte der KHC-Trainer, der ergänzte: „Wir sind in einigen Spielen naiv aufgetreten, als wir Führungen noch verspielt haben. Dieses Mal war das eine sehr clevere Vorstellung. Ich habe einen großen Entwicklungsschritt des noch sehr junge Team in den vergangenen Wochen erkannt. Das macht mir Mut für die nächste Saison.“ Olaf Paare

Kreuznacher HC: Senft – Zerfaß, Milde, Beringer, Knaul, Schreiner, Y. Zimmermann, Weyl, Grüßner, J. Schäfer, Mo. Aletsee, Rau, Kohl.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 11. Juni 2018, Seite 14

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Bericht: tip
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Minimalziel erreicht: KHC holt einen Punkt

2. Regionalliga Auf Remis folgt Niederlage

Frankfurt/Wiesbaden. Der Wiesbadener THC war erwartungsgemäß zu stark für die Hockeyspieler des Kreuznacher HC. Beim Spitzenreiter der Zweiten Regionalliga zogen sie mit 1:6 (0:1) den Kürzeren. Tags zuvor hatten sie beim SC SAFO Frankfurt ein 2:2 (2:1) geholt und wahrten damit den Ein-Zähler-Vorsprung auf den Kontrahenten im Abstiegskampf.

Mit dem Remis in Frankfurt konnte Christian Winkler leben. „Wir gehen mit einem positiven Feeling aus der Partie. Damit haben wir unser Minimalziel erreicht“, sagte der KHC-Trainer. Die Bad Kreuznacher waren dezimiert angereist, mussten mit nur zwei Auswechselspielern über die Runden kommen, während SAFO durchwechselte und bis zum Ende den Druck hochhielt. „Bei der Hitze und der Intensität war es schwierig, alle Schnittstellen zu schließen. Aber die Jungs haben das gut gemacht, sie haben nicht aufgegeben, extrem dagegengehalten, auch wenn hinten raus die Kräfte geschwunden sind“, resümierte Winkler.

Die Anfangsphase war an seine Mannen gegangen, die nach 20 Minuten mit 2:0 führten. Vor dem 1:0 von Christopher Knaul hatten er und Yanneck Zimmermann mächtig aufs Gaspedal gedrückt und sich dadurch viel Platz verschafft (8.). Beim zweiten Treffer bewies Sven Zimmermann seine Reaktionsschnelligkeit, verwertete nach einem Angriff über die Außen den Abpraller (20.). „Die Führung war zu dem Zeitpunkt top, denn auch die Frankfurter hatten Chancen, hatten im gesamten Spiel auch sechs, sieben Ecken“, berichtete der KHC-Coach. Doch sie nutzten nur eine – zum 2:2 zwei Minuten nach dem Seitenwechsel. In der 26. Minute war den Gastgebern der Anschlusstreffer gelungen. Zwei Minuten vor Schluss kamen die Gäste noch einmal zu einer großen Chance durch Jan-Niklas Schäfer. „Wenn Janni den Konter macht, gehen wir mit einem 3:2 aus dem Spiel raus, auch wenn das vielleicht nicht gerecht gewesen wäre“, urteilte Winkler.

Im Zusammenspiel mit Dennis Pahl hatte Schäfer auch beim Gastspiel in Wiesbaden eine Riesenchance auf den Führungstreffer. Doch das Glück war dem KHC-Duo nicht hold, und so nutzte der THC bis zur Pause eine seiner Möglichkeiten. Nach Wiederbeginn waren die Gäste weniger präsent und kassierten in kurzer Zeit einen Doppelpack. „Danach haben die Jungs die Köpfe etwas hängen lassen und weniger Gegenwehr geleistet“, bedauerte Winkler. Doch nach dem 0:4 rappelte sich sein Team noch einmal auf und wurde durch den Treffer von Marvin Frey (55.) belohnt. Der KHC war nun wieder in der Partie, allerdings konnten die Gastgeber jederzeit einen Gang hochschalten und bauten ihren Vorsprung wieder aus. tip

Kreuznacher HC: Senft – Knaul (1), Milde, Beringer, Y. Zimmermann, Weyl (Samstag), Lengsfeld, Aletsee, Rau, S. Zimmermann (1), Pahl, J. Schäfer, Grüßner, Frey (Sonntag/1), Böhm (So.), Kohl (So.).

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 4. Juni 2018, Seite 15

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28.05.2018

 

Bericht: Tina Paare
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Zehn Treffer, aber keine Euphorie beim Schützenfest

2. Regionalliga Kreuznacher HC feiert ersten Sieg in diesem Jahr – TSG Neustadt kann nur acht Spieler aufbieten

Bad Kreuznach. So mancher Zuschauer, der ins Stadion Salinental gekommen war, staunte nicht schlecht. Nur sieben Feldspieler und einen Torwart hatte die TSG Neustadt aufgeboten. Offensichtlich hat sich noch nicht überall herumgesprochen, dass die Pfälzer mit massiven Personalproblemen zu kämpfen haben. In den vergangenen vier Partien der Zweiten Regionalliga hatten sie nur ein einziges Mal die Soll-Stärke von elf Hockeyspielern erreicht (beim 0:8 gegen den Hanauer THC), ansonsten waren sie dezimiert angetreten. In Anbetracht der Personalnot hat Trainer Michael Göring seinen Platz an der Seitenlinie gegen den Schläger eingetauscht, unterstützt sein Team regelmäßig auf dem Feld. Beim Gastspiel im Salinental kam als weitere große Bürde die Hitze hinzu. Während der Kreuznacher HC mit einem 15-Mann-Kader aufwartete und wechseln konnte, ging es für die TSGler also auch darum, mit den Kräften zu haushalten. In der derzeitigen Situation standen sie beim KHC natürlich auf verlorenem Posten, mussten sich mit 0:10 (0:4) geschlagen geben.

Für die Neustädter war es die fünfte deutliche Niederlage in Folge, und zum vierten Mal blieb das Rumpfteam ohne eigenen Treffer. Es dauerte mehr als elf Minuten, bis die Gäste überhaupt mal aus der eigenen Hälfte herauskamen. Vor dem Kasten von Niklas Senft kreuzten sie über die gesamte Partie so gut wie nie auf, und so verbrachte der KHC-Schlussmann einen ruhigen Nachmittag. Doch auch seine Teamkollegen ließen es eher gemächlich angehen. Sie hatten die Spielkontrolle, keine Frage, entwickelten auch Druck, vermittelten aber nicht den Eindruck, den Gegner in Grund und Boden rennen zu wollen. „Von außen denkst du, du musst darauf aus sein, Tor um Tor zu machen“, erklärte KHC-Trainer Christian Winkler, der ergänzte: „Du kannst in so einem Spiel eigentlich nur verlieren, richtig euphorisch kannst du nicht sein.“

Tatsächlich dauerte es bis zur 16. Minute, ehe Sven Zimmermann den KHC zum ersten Mal jubeln ließ. Zuvor war zu viel durch die Mitte gelaufen, später klappte es mit der Raumaufteilung besser. Bis zur Pause schraubten Marvin Frey, Fabio Rau und Dennis Pahl das Ergebnis in die Höhe. Letzterer setzte fünf Minuten vor dem Ende auch den Schlusspunkt nach kurzer Ecke. Zudem trugen sich Christopher Knaul, Frederik Wernhöfer, Yanneck Zimmermann (2) und erneut Rau in die Torschützenliste ein. An weiteren Chancen mangelte es den Gastgebern nicht, doch der Neustädter Keeper Valentin Jeblick, früher in der Bundesliga aktiv, verhinderte mit seinen starken Paraden eine noch höhere Niederlage.

„Man darf nicht vergessen, dass die anderen Mannschaften ähnlich hoch gewonnen haben“, betonte der KHC-Coach und schob hinterher: „Für uns war es eine Pflichtaufgabe. Jetzt kommen die Spiele, in denen wir ranmüssen.“ Dabei denkt er besonders an SAFO Frankfurt und den TV Alzey, die derzeit Abstiegsränge belegen. Zudem stehen die beiden Duelle gegen den Wiesbadener THC, einen Aufstiegskandidaten, auf dem Programm. Mit der TSG Neustadt haben die KHCler durch ihren ersten Sieg in diesem Jahr nach Punkten gleichgezogen, haben zudem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Doch sicher fühlen dürfen sie sich auf dem vierten Rang nicht, schließlich ist SAFO als Vorletzter nur einen Zähler hintendran.

Kreuznacher HC: Senft – Fürsicht, Milde, Pahl (2), Knaul (1), Kohl, Y. Zimmermann (2), S. Zimmermann (1), Lengsfeld, J. Schäfer, Wernhöfer (1), Frey (1), Rau (2), Böhm, Schneider.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 28. Mai 2018, Seite 17
Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare

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15.05.2018

 

Bericht: olp
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KHC zu nachlässig

Hockey, 2. Regionalliga 0:2 in Ludwigshafen

Ludwigshafen. Die Leistungen des Kreuznacher HC in der Zweiten Hockey-Regionalliga bleiben extrem wechselhaft. Eine Woche nach der starken Vorstellung gegen den SC Frankfurt 1880 II erwischte der KHC wieder einmal einen schlechten Tag, unterlag beim Mitkonkurrenten TFC Ludwigshafen mit 0:2 (0:0) und verbleibt als Vorletzter auf einem Abstiegsrang.

„Wir waren nicht gut, in allen Aktionen zu nachlässig, in der Defensive oft zu spät. Wir waren einfach nicht wach, nicht griffig genug“, erklärte KHC-Trainer Christian Winkler und ergänzte: „Hätten wir die Performance aus dem Frankfurt-Spiel gezeigt, hätten wir die Partie mit Sicherheit offener gestaltet. So aber geht der Sieg der Ludwigshafener in Ordnung.“ Die Gastgeber setzten den KHC von Beginn an unter Druck, die Gäste schafften es nur selten, sich zu befreien. In der ersten Hälfte fehlte allerdings den Ludwigshafenern die letzte Konsequenz. Jan-Niklas Schäfer hätte den KHC in Führung bringen können, auch bei einer kurzen Ecke eröffnete sich den Bad Kreuznachern eine Möglichkeit. „Das wäre glücklich gewesen. Es passte zu dem Tag, dass die Dinger nicht reingegangen sind“, erklärte Winkler.

Mit dem ersten Angriff der zweiten Hälfte stellten die Gastgeber auf 1:0. „Das war vom Zeitpunkt her nicht passend, weil wir in der zweiten Hälfte mehr Offensivaktionen entwickeln wollten und dann einen Rückschlag erlitten haben. Aber auch der Rückstand hat uns nicht aus unserer Lethargie gerissen. Wir sind in der zweiten Hälfte sehr passiv geblieben“, analysierte Winkler. Das 0:2 (58.) fiel somit folgerichtig. Über Pfingsten können sich die Bad Kreuznacher nun sammeln, ehe am 26. Mai das wichtige Heimspiel gegen die drei Punkte bessere TSG Neustadt ansteht. Die Pfälzer werden derzeit durchgereicht, unterlagen Schlusslicht TV Alzey mit 0:9. olp

Kreuznacher HC: Senft – M. Behr, Milde, Rapp, Beringer, Lengsfeld, Y. Zimmermann, S. Zimmermann, Frey, J. Schäfer, Wernhöfer, Mo. Aletsee, Böhm, Schneider.

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Montag, 14. Mai 2018, Seite 28

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07.05.2018

 

Bericht: Tina Paare
Foto :    Michael Ottenbreit

Drei-Tore-Führung verspielt aber einen Punkt gerettet

Hockey, 2. Regionalliga Kreuznacher HC startet beim 4:4 stark in Hälfte zwei

Bad Kreuznach. Die Hockeyspieler des SC Frankfurt 80 II stehen schon ungeduldig auf dem Platz. Die Kabinenansprache beim Kreuznacher HC dauert etwas länger, und offenbar hat Christian Winkler die richtigen Worte gefunden. Denn seine Mannen erwischen einen blendenden Start in die zweite Hälfte, machen aus einem 2:1 ein 4:1. Doch die Gäste schlagen in der Partie der Zweiten Regionalliga ebenso schnell zurück, sodass sich der KHC am Ende mit einem 4:4 zufriedengeben muss.

„Es ist schade, dass wir nicht gewonnen haben. Aber wir haben einen Punkt geholt, der am Ende wichtig sein kann“, resümierte KHC-Trainer Christian Winkler und ergänzte: „Prinzipiell haben wir vieles richtig gemacht, gerade am Anfang der zweiten Hälfte haben wir schön den Ball gespielt.“ In der Tat kam sein Kollektiv entschlossen und motiviert aus der Pause und innerhalb von vier Minuten zu drei dicken Chancen, aus denen zwei Treffer resultierten. Christopher Knaul initiierte einen Angriff über die rechte Seite, Jan-Niklas Schäfer lief mit, brachte sich im Zentrum in Position und vollendete (36.). Keine Minute später zog das Duo nach dem gleichen Muster los, der Ball landete zwar knapp neben dem Kasten, doch die Drangphase der Gastgeber war noch nicht vorbei. Den nächsten Anlauf nahm Oliver Kohl und erhöhte auf 4:1 (39.). Der Frankfurter Trainer reagierte umgehend mit einer Auszeit, forderte von seinen Spielern gegenseitige Unterstützung und eine bessere Kommunikation auf dem Feld. Und auch seine Worte fielen auf fruchtbaren Boden. Binnen eineinhalb Minuten schlugen die Hessen mit einem Doppelpack zurück und verkürzten auf 3:4. „Die beiden Treffer fielen nach dem gleichen Schema, wir kriegen es nicht hin, auf halblinker Position richtig zu verteidigen, und machen dadurch den Gegner wieder stark“, monierte der KHC-Coach. Zwar hatte Kohl kurz darauf die Chance, die Führung wieder auszubauen, doch er schaffte es nicht, den Ball zu kontrollieren. Die Gelegenheit, es beim nächsten Versuch besser zu machen, erhielt Kohl indes nicht mehr. In der 47. Minute bekam er die Kugel gegen die Stirn und zog sich eine Platzwunde über dem Auge zu. „Auch das war ein kleiner Bruch, das kam in der Phase noch hinzu“, sagte Winkler, dem missfiel, wie schwammig sein Team agierte: „Wir spielen den Ball immer nach vorne, nur nach vorne, statt die Kontrolle zu behalten.“

Dem Offensivdrang entsprangen weitere Chancen, aber keine Treffer mehr, während die Hessen in Minute 60 durch eine kurze Ecke den Ausgleich erzielten. Auch der KHC war ein Mal per Strafecke erfolgreich gewesen: Fabio Rau hatte den Ball zum 1:0 in die Maschen gedroschen (13.). Fünf Minuten vor der Pause belohnte sich auch Jan Fürsicht für sein Engagement und traf zum 2:1. Das junge Gästeteam hatte fünf Minuten zuvor ausgeglichen und bewies auch nach dem Doppelschlag nach der Pause, dass jederzeit mit ihm zu rechnen ist. „Bis auf die Phase, in der wir zu weit weg waren vom Gegner, bin ich positiv gestimmt von der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind. Das war auf jeden Fall ein Schritt nach vorne“, urteilte Winkler.

Kreuznacher HC: Senft – Fürsicht (1), Beringer, Knaul, Kohl (1), Frey, Y. Zimmermann, S. Zimmermann, J. Schäfer (1), Rau (1), M. Aletsee, Pahl, Milde, Lengsfeld.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 7. Mai 2018, Seite 27
Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare
Foto : Michael Ottenbreit

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Bericht: OLP
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Junges KHC-Team startet mit Klatsche

2. Regionalliga 1:8 in Hanau – Drei Nachwuchsspieler feiern ihr Debüt

Hanau. Der Kreuznacher HC ist mit einer Packung in den zweiten Saisonteil der Zweiten Feldhockey-Regionalliga gestartet. Mit 1:8 (0:5) unterlag der KHC beim 1. Hanauer THC.

„Die Hanauer wollen aufsteigen und haben das mit einer starken Leistung unterstrichen. Aber wir müssen uns natürlich auch verbessern. Wenn wir so weiterspielen, werden wir nicht mehr viele Punkte holen“, bilanzierte KHC-Trainer Christian Winkler. Die Hanauer Klasse zeigte sich vor allem in der Anfangsphase. Die Gastgeber agierten mit einem extremen Pressing und schnürten die Bad Kreuznacher am eigenen Schusskreis ein. Zu selten schaffte es der KHC, sich aus dem Dauerdruck zu befreien. „Da waren wir zu zaghaft“, erkannte Winkler, der in Jakob Schneider, Max Böhm und Timon Lengsfeld drei Nachwuchsspieler erstmals sowie in Fabio Rau einen Rückkehrer aufgestellt hatte. Die fünf Treffer in Hälfte zwei fielen in regelmäßigen Abständen.

„Die zweite Hälfte hat mir besser gefallen, da war etwas Licht bei insgesamt viel Schatten zu erkennen“, sagte Winkler und ergänzte: „Da haben wir die Räume, die hinter der Hanauer Pressinglinie entstanden, besser genutzt.“ Als Hallo-wach-Effekt machte der KHC-Coach eine Unterzahl aus. Sven Zimmermann war ausgerutscht und hatte einen Hanauer abgeräumt. Die Gelbe Karte war somit gerechtfertigt. Mit einem Mann weniger wehrte sich der KHC aber intensiver als zuvor und kam durch Yanneck Zimmermann zum Ehrentor – 1:6 (43.). „Auch beim personellen Gleichstand war es dann besser als in der ersten Hälfte“, berichtete Winkler.

Für den Coach kam die Niederlage nicht überraschend, er sagte: „Wir haben eine junge Mannschaft, die Erfahrung sammeln muss. Und da gehört es auch mal dazu, eine Klatsche zu bekommen. Wichtig ist, dass wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen.“ Fest steht auf jeden Fall, dass die Bad Kreuznacher nach der Hälfte der Spiele im Abstiegskampf stecken und sich in den entscheidenden Partien steigern müssen. olp

Kreuznacher HC: Senft – M. Behr, Arend, Rapp, Lengsfeld, Knaul, Kohl, Y. Zimmermann, S. Zimmermann, J. Schäfer, Wernhöfer, Mo. Aletsee, Rau, Böhm, Schneider.

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Montag, 30. April 2018, Seite 28

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