Pressebericht

Hockeyabteilung

Bericht: Christoph Erbelding
Foto:     Klaus Castor

Aktualisiert am Montag, 28. Mai 2018 13:00 Webmaster

Der Kapitän ist von Bord gegangen

Zweite Regionalliga Christopher Zerfaß tritt vor KHC-Start in die Restrunde im Feld kürzer

Bad Kreuznach. Der Abstieg in der Halle ist abgehakt, im Feld wollen die Hockeyspieler des Kreuznacher HC wieder positive Ergebnisse liefern. Am Samstag wird es für das Team von Trainer Christian Winkler in der Zweiten Regionalliga ernst. Der Tabellenvierte gastiert um 16 Uhr beim drittplatzierten 1. Hanauer THC.

Es kommt zu einem bekannten Duell. Schon in der Halle hatten sich beide Mannschaften zuletzt gegenübergestanden. Ein Schlagabtausch um den vorletzten Platz in der Ersten Regionalliga, der auf die Rettung hoffen ließ, prägte die Spielzeit unterm Dach. Letztlich zog der KHC den Kürzeren und stieg als Schlusslicht ab. Die Hanauer bezwangen den SSV Ulm in der Relegation und retteten sich.

„Die Halle spielt keine Rolle mehr bei uns in den Köpfen“, verrät KHC-Coach Winkler. „Das kocht vielleicht wieder auf, wenn es im Winter in der Halle wieder losgeht, aber Feldhockey ist ja doch eine ganz andere Angelegenheit. Viele Leute sprechen ja sogar von einer anderen Sportart.“ Klar ist, dass sich eine Sache nicht verändert: Wie in der Halle kann es auch im Feld in der Tabelle schnell nach oben oder nach unten gehen. Gewinnen die Bad Kreuznacher in Hanau, ziehen sie nach Punkten mit den drittplatzierten Hessen gleich; verlieren sie, droht ein Absturz, schließlich liegt der Vorletzte des Klassements, der TFC Ludwigshafen, derzeit nur einen Zähler hinter dem KHC.

Insgesamt geht Winkler vorsichtig optimistisch in die Saison, obwohl er im Vergleich zur ersten Saisonhälfte im Feld einige Leistungsträger ersetzen muss. Gravierend ist der Ausfall des bisherigen Spielführers Christopher Zerfaß, der kürzertritt. Auch Marcel Hippchen, Leonardo Stomeo und Andreas Beißmann stehen nicht mehr zur Verfügung, dafür allerdings haben sich Fabio Rau, Marvin Frey und Oliver Kohl dem Kader wieder angeschlossen. „Wir sind in der Quantität sehr gut aufgestellt, haben viele Jugendspieler dazubekommen, die es zu entwickeln gilt. Der Umbruch ist soweit gemeistert, wir haben endlich eine Mannschaft stehen, die so in den kommenden Jahren zusammenbleiben könnte“, hebt Winkler hervor, weiß allerdings auch, dass noch ein weiter Weg vor dem KHC liegt: „Wichtig wird es sein, dass wir uns stabilisieren. Danach können wir schauen, wo wir stehen, auch im Vergleich zu den anderen Teams. Denn auch die haben Probleme, wie wir sie haben.“ Die Hanauer sind dafür ein gutes Beispiel, sie mussten vor der Hallen-Rettung in letzter Sekunde einen Abstieg im Feld verkraften. Winklers Prognose: „Außer den Würzburgern ganz oben werden sich alle Teams um die übrigen Plätze balgen.“

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Samstag, 28. April 2018, Seite 25
Von unserem Redakteur Christoph Erbelding
Foto Klaus Castor
 


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