Pressebericht

Hockeyabteilung

Aktualisiert am Dienstag, 07. Juni 2016 08:52 Webmaster

Bericht: Tina Paare
Foto:     Klaus Castor

Hippchens Entscheidung ist über längere Zeit gereift

Hockey-Regionalliga Scheidender KHC-Trainer will Pause einlegen


Bad Kreuznach. Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht und die nach fast 13 Jahren zu Ende gehen wird: Markus Hippchen hat seine Hockeyspieler nach dem Regionalliga-Heimspiel gegen TEC Darmstadt darüber informiert, dass er seine Trainertätigkeit beim Kreuznacher HC nach dieser Spielzeit beenden wird. Den Vorstand hatte er bereits nach Abschluss der Hallenrunde von seinem Entschluss in Kenntnis gesetzt.

Zu seinen Beweggründen sagte Hippchen: „In der Vergangenheit sind einige Dinge passiert, die meine Arbeit als Trainer erschweren. Ich musste feststellen, dass der Verein andere Ziele verfolgt als ich.“ Mit der aktuellen sportlichen Durststrecke – der KHC hat viermal in Folge verloren – hat seine Entscheidung nichts zu tun. „Ich habe mir das länger angeschaut und nach der Hallenrunde entschieden, nach dieser Saison aufzuhören. Ich habe den Verein früh informiert und ein sehr gutes Gespräch mit unserem Präsidenten Stefan Tullius gehabt, der mich auch versteht“, erläuterte der KHC-Trainer und fügte an: „Mit der Mannschaft bin ich hochzufrieden, wir haben so viele Erfolge gefeiert. Und ich reiße niemandem den Kopf ab, dass es im Moment nicht so gut läuft.“

Hippchen hatte das Team 2003 in der Verbandsliga übernommen, bis auf einen einjährigen Abstecher zu Bundesligist Rüsselsheimer RK zwölf Jahre lang trainiert und dabei viele Aufstiege gefeiert. „Dieser lange Zeitraum erforderte viel Energie, zeitlichen Aufwand und Engagement, das Markus Hippchen zu 100 Prozent erfüllt hat. Die sportlichen Erfolge der Ersten Herren des KHC sind sein Verdienst, und der Kreuznacher Hockey Club dankt ihm dafür“, heißt es in der Presseerklärung des KHC. Der Höhepunkt des gemeinsamen Wirkens war zweifelsohne der Sprung in die Zweite Hallen-Bundesliga, in der die Bad Kreuznacher im Winter frühzeitig den Klassenverbleib perfekt gemacht haben. Die zweite Zweitliga-Spielzeit wird nun ohne Hippchen über die Bühne gehen.

Nach der intensiven Zeit beim KHC will der Trainer erst einmal kürzertreten. „Es gibt Anfragen, und die gab es auch in der Vergangenheit. Aber ich will das erst mal sacken lassen und im Moment keine Verantwortung übernehmen“, sagte Hippchen. Doch bevor er sich in seine schöpferische Pause verabschiedet, verfolgt er noch ein Ziel mit seiner Mannschaft: den Klassenverbleib in der Regionalliga schaffen. Tina Paare

Oeffentlicher Anzeiger (Ost) vom Dienstag, 7. Juni 2016, Seite 15


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